Tag 282/365 – Früh raus

Erster Ferientag und der Wecker klingelte um fiese sechs Uhr. Ich verfluchte sowohl die Idee, zum Fotografieren mal früh aufzustehen als auch die letzten beiden Gläser Wein, die zu gut schmeckten, mir aber um diese Uhrzeit noch en paar Probleme bereiteten. Der Mann zog mit, schaffte es, ohne Murren in die Kleidung zu steigen und ich stopfte schnell den Fotokram in den Rucksack.

Wir sind nicht weit gefahren, nur etwa 10km raus in die Richtung, wo Morgennebel schöne Stimmung zaubert und ich morgens, auf dem weg zur Arbeit, laut seufzend vorbeifahre. Keine Zeit, anzuhalten. keine Fotoausrüstung dabei. Überhaupt, schlechtes Timing allenthalben.

Heute war der Nebel dünn gesät. Ein bisschen hing über den Wiesen, wahrscheinlich ist es einfach nicht feucht genug. Gestern war um Längen besser.

Aus mir wird kein Landschaftsfotograf. Meistens finde ich die Ergebnisse danach zu banal und langweilig, Bäume halt und Himmel, dazwischen ein bisschen Menschenspuren.

Dennoch sind ein paar ganz hübsch, auch weil mich die Baustelle hinter dieser kleinen Bauernstadt so annervt, weil so viel Natur zerstört wird.

Alice

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ja, das mit dem Timing, die Sache mit den besten Bildern auf dem Weg zur Arbeit, keine Kamera dabei, früher Vogel fängt den Wurm, der Nebel war am Tag zuvor eh besser… und dann ist da noch der innere Schweinehund… Ich kann Dir so gut nachfühlen… 🙂

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    1. Das ist ganz oft so… das Leben besteht im Wesentlichen aus verpassten Chancen… aber es kommen ja immer wieder neue…

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      1. Gott sei Dank! 🙂 🙂

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