Veröffentlicht in Kurzgeschichten

ABC-Etüde – Blümchen

Zu den Etüden bei Christiane. Die Wortspende kommt vom Café Weltenall.

Sie zählt ihr Geld. Eigentlich hätte sie davon Schulmilch kaufen sollen oder ein neues Heft für den Deutschunterricht. Sie spart eisern, verkneift sich den Durst und leiht sich Blätter beim Platznachbarn, der mittlerweile immer griesgrämiger wird und sich nur durch ihre Versprechungen, ihn abschreiben zu lassen, besänftigen lässt.

Es ist nicht viel, stellt sie fest und drückt ihre Nase an die Scheibe des Blumenladens. Fast jeden Tag steht sie hier, sucht durch das Glas nach Angeboten, etwas Hübschem. Reinzugehen und zu stöbern, das traut sie sich nur, wenn sie gerade ihr Taschengeld bekommen hat. Dann wird der Strauß etwas größer, ein bisschen Statice oder Schleierkraut dazu.

Heute reicht es nur für eine einzelne Blüte. Ob die reicht, um ihrer Mutter zu zeigen, dass sie sie liebt, weiß sie nicht. Doch sie hofft es. Und vielleicht weint sie dann nicht mehr so viel.

Sie ist die Quelle dieser Tränen, das ahnt sie. Und niemanden kümmert es.

Der Vater schreit jeden Tag. Und die Mutter weint.

Und sie ist nicht die, die sie sich gewünscht haben.

So viele Blumen in diesem Jahr. Und nie wird es reichen.

Sie zählt ihr Geld und geht durch die Tür.

„Eine Rose“, sagt sie.

Alice

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ABC- Etüde – Im Hühnerstall

Zu den Etüden bei Christiane. Die Wortspende kommt vom Café Weltenall.

Karl heißt der Hahn und er ist der Älteste auf dem Hof. Die Hennen kommen und gehen, piepsen zuerst als flaumige Küken über den Hof, werden dann, dank seines Einsatzes zu Eierlieferantinnen und landen am Ende in der Suppe. Nur er bleibt.

Längst zu zäh für einen Braten, herrscht er griesgrämig über sein kleines Reich und behält seine Angetrauten streng im Blick. Während er im Misthaufen nach Regenwürmern stöbert, denkt er. Und da so ein Hühnerhirn die Größe einer Erbse hat, sollte man hier nicht zu viel erwarten.

„Aus einem Ei wird ein Huhn, legt ein Ei, wird ein Huhn, legt ein Ei.

Andersherum:

Ein Ei kommt aus dem Huhn, war ein Ei, kommt aus dem Huhn, war ein Ei.“

Die Suche nach der Quelle erschöpft ihn und er beendet den anstrengenden Denkprozess. Ein dicker Wurm ringelt vorbei. Er pickt ihn rasch auf, flattert angeberisch mit den Flügeln und kräht.

Die Hennen rennen durcheinander, ein Apfel fällt vom Baum.

Der Bauer lacht und holt die Axt.

Alice

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ABC-Etüde – Am Ursprung

Zu den Etüden bei Christiane. Die Wortspende kommt aus dem Café Weltenall.

Ich folgte dem Fluss bis zu seiner Quelle. Die sanfte Strömung stellte sich mir entgegen, während ich durch das kühle Wasser watete. Links und rechts von mir zog der Herbst über das Land, färbte Gräser gelb und blies das Laub von alten Bäumen.

Still war es, nur eine kleine Maus raschelte im Unterholz, stöberte nach den letzten Beeren, bevor die Kälte kam. Ich atmete und setzte Fuß vor Fuß, suchte Halt auf glitschigen Steinen. Eine Kröte ließ ihr griesgrämiges Gequake hören, als ich sie aufstörte.

Weiche Nebel zogen auf und verhüllten meinen Blick. Nur mein Herzschlag war noch zu hören, klang wie eine leise Glocke in meinen Ohren, trieb mich voran. Das Wasser spülte meine Seele, nahm alle Gedanken mit.

Ich ließ mich nieder, als ich sie erreichte.

Kühles Wasser netzte meine Hand.

Und ich trank.

Alice

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ABC-Etüde – Verfall

Zu den Etüden bei Christiane. Die Wortspende kommt von Kain Schreiber.

Er hatte sie überzeugt. Doch eigentlich mehr überredet, ihr vielleicht ein klitzekleines bisschen das Messer auf die wohlgeformte Brust gesetzt. Lost Places-Fotografie, hatte er geraunt und ihr eine Menge Follower in Aussicht gestellt. Er würde sie erwähnen, wenn er die Bilder bei Insta hochgeladen hätte, den Erfolg selbstverständlich mit ihr teilen. Sie wolle doch berühmt werden, das habe sie zumindest behauptet, als sie ihn anrief, erwähnte er so nebenbei und hakte mit einem Hinweis auf ihre so langsam schwindende Jugend nach. Es gäbe keine Zeit zu verlieren, flüsterte er und fasst nach ihrer Hand, ein Glitzern in den Augen, das sie für Leidenschaft hielt. Doch ihre Lippen blieben ungeküsst und seine Finger waren kühl an diesem sonnigen Herbsttag.

Es dämmerte bereits, als sie am Deich hielten. Das alte Pumpenhaus war eingezäunt, sollte Leute wie sie fernhalten, doch er öffnete ein Loch im Zaun und folgte einem Trampelpfad durch die Büsche, die über ehemaligem Rasen wuchsen. Sie fasste nach seiner Hand, als sie auf den hohen Schuhen stolperte und ließ sie direkt wieder los. Sie fühlte sich knochig und rau an.

Steile Betontreppen ohne Geländer führten bis unter das Dach. Graffitis prangten an den Wänden, ein verschimmelter Schlafsack lag in der Ecke und es stank nach Urin. Sie rümpfte die Nase und stellte sich ans Fenster, während er das Fotoequipment auspackte und aufbaute.

Mittlerweile war der Mond aufgegangen und sie dachte bei sich, wie lieblich die Welt doch aussähe, wenn die harten Sonnenstrahlen weg wären. Sie lehnte sich dekorativ in den leeren Rahmen, ließ das Nachtlicht auf ihr Gesicht scheinen und schaute in den dunklen Raum hinter ihr.

Bleib so, waren die letzten Worte, die sie hörte.

Er verließ das Gebäude und verschloss das Loch im Zaun sorgfältig. Sie war die dritte in diesem Monat, die er vor der Vergänglichkeit rettete.

Alice

Veröffentlicht in Geschichten... auch ein bisschen länger, Kurzgeschichten

ABC-Etüde – Nachts

Zu den Etüden bei Christiane. Die Wortspende kommt von Kain Schreiber.

Triggerwarnung: Angststörung, Nachtangst, Phobien!

Ich habe nachts Angst, solange ich denken kann. Sobald es dunkel wird, klopft sie an die Tür, rumort unter meinem Bett, streckt ihre Klauen nach mir aus. Meine Eltern kommen damit nicht zurecht. Sie verweigern mir jeglichen Beistand, untersagen selbst das Nachtlicht. Sie sind der Meinung, dass ich lernen werde, dass da nichts Böses in der Dunkelheit ist. Dass ich abhärten müsse, mich nach einigen durchweinten und durchgeschrienen Nächten schon daran gewöhnen und mich die Panik so schnell verlassen werde, wie sie gekommen ist.

Ich bin kein liebliches Kind, nicht zart, nicht sanft, eher der kleine Troll der überraschend und ungewollt aus dem Bauch der Mutter purzelte, zu laut schreit, immer zu dreckig, zu plump und zu ungelenk bin, um ihren Beschützerinstinkt ausreichend zu wecken. So lassen sie mich alleine mit dem Grauen, vielleicht auch in der Hoffnung, dass es mich holen wird, sie von meiner Anwesenheit befreit, um Platz zu machen für ein pflegeleichteres Kind.

Ich versuchte ihnen zu erzählen von dem, was ich sah, mein Entsetzen mit ihnen zu teilen, Verständnis und Mitgefühl zu erkämpfen, doch sie hörten nicht zu, löschen jeden Abend das Licht und verschließen die Tür von außen.

Seitdem besucht sie mich. Wandelbar ist sie und wählt just in dem Moment ein neues Kostüm, wenn ich mich gerade an das alte gewöhnt zu haben glaube. Sie steckt im Kleiderschrank, in dem Muster der Tapete, auf das das Mondlicht wilde Schatten malt, in den Augen der Puppen, die ich auch sehe, selbst, wenn ich sie abends vorsorglich zu Wand drehe.

Ich bin mir sicher, dass sie mich eines Tages holen wird.

Alice

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ABC-Etüde – Daheim

Zu den Etüden bei Christiane. Die Wortspende kommt vom Blog Mutiger Leben.

Die Jahre sind nicht spurlos an der Stadt vorbeigegangen. Ich erkenne wenig wieder, warte vergeblich auf nostalgische Gefühle, wenn ich erwartungsfroh bekannte Straßen betrete und mich doch fühle wie ein Fremder, eher ein Eindringling, der seine Erwartungshaltung über die glatten neuen Fassaden schmiert. Es ist lange her, tröste ich mich und kneife ein wenig die Augen zusammen, suche erhaltene Strukturen, die mir bekannt sein müssten. Doch die Bäume sind zu hoch gewachsen. Sie verdecken das, was ich erkennen wollte.

Baulücken klaffen wie ausgefallene Zähne, daneben Blöcke, kalt und hoch, von Schmutzfinken bereits mit Beschlag belegt, bunte Schriftzüge auf schwarzem Stein.

Wie von selbst finden meine Füße die alten Wege, führen mich über die Brücke in den Park. Der quälend süße Duft des Strauches endlich schafft, was Bilder nicht vermochten. ich bin wieder hier. Der Kies zu meinen Füßen knirscht bekannt, die hohen Linden leben noch. Für sie war ich nicht lange weg.

Ich mopse ein paar Kieselsteine, stecke sie in meine Tasche, lasse sie durch die Finger gleiten und biege in die letzte Straße ein. Hier wurde und hier wird gewohnt. Erinnerungen springen mich an wie junge Hunde. Dort der Hausarzt, dort die alte Lehrerin, die so fabelhaften Deutschunterricht machte. Dort der Junge mit dem ersten Kuss, dort der Autounfall, dort die Kneipe.

Die letzte Kehre und die Füße weigern sich. Neugierig bin ich wohl, doch so viele alte Fotos in meinem Kopf, die nicht übermalt werden wollen.

Ich fasse Mut, schubse mich um die Ecke. Ist gar nicht so schlimm. Daheim.

Alice

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ABC-Etüde – Späte Erkenntnis

Zu den Etüden bei Christiane. Die Wortspende kommt vom Blog Mutiger Leben.

„Größtenteils bin ich zufrieden!“ Das Ausrufezeichen spricht er mit, während er sein Glas auf die feuchte Theke stellt. Der leichte Nachdruck, der das Zahnstochergläschen zum Klirren bringt, lässt keine Diskussion zu. Sein Gegenüber hört schon lange nicht mehr zu und ist weit davon entfernt, Paroli zu bieten. Während durch die heruntergelassenen Jalousien die Morgensonne krabbelt und kleine Kringel auf dreckige Tische und volle Aschenbecher malt, ist sein Kopf nach vorne gesackt, die Augen auf Halbmast, ein heller Spuckefaden läuft aus seinem Mundwinkel und ergänzt die Karte von Nordamerika, die er aus unverständlichen Ursachen auf seinem T-Shirt trägt, mit einem neuen Bundesstaat.

„Es ist ja nicht so, dass ich es nicht gewusst habe“, fügt er nun selbst hinzu, relativiert seine Aussage und nimmt einen großen Schluck. Er winkt dem Wirt, der in der Ecke sitzt mit dem halbleeren Glas, doch der schüttelt nur den Kopf und wartet weiter.

„Sie ist eigentlich fabelhaft, das ist sie doch?“, fragt er und schubst sein Gegenüber an. Das grunzt, wischt sich mit einer hastigen Bewegung die Spucke aus dem Mundwinkel und beginnt leise zu schnarchen.

„F-A-B-E-L-H-A-F-T, sag ich dir. Dass sie ein kleiner Schmutzfink ist, tritt dahinter weit zurück, W-E-I-T!“ Er angelt sich einen Kümmerling von der Theke und klopft ihn auf. Der Wirt schreckt auf, schaut hinüber und zuckt nur die Schultern. Das Gegenüber lässt einen Atemzug lang das Schnarchen, hustet kurz und versucht sich auf dem Barhocker in eine liegende Position zu verbiegen.

„Es stört auch gar nicht, dass sie mir Geld mopst, sie ihre Arbeit aufgegeben hat und nun auf meine Kosten lebt, sie überzogene Ansprüche hat, nie mit mir schläft, fürchterlich kocht und mich tagtäglich beschimpft. Nichts und niemand kann mich davon abhalten, sie in…“ Er blickt auf die Uhr…“10 Minuten zu heiraten.“

Alice

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ABC-Etüde – Alles nur geklaut

Zu den Etüden bei Christiane. Die Wortspende kommt von Werner Kastens.

Er starb an einem Dienstag und sie beerdigten ihn an einem Sonntag. Es kam nicht ganz unerwartet. Seit er die Umschulung zum Landvermesser gemacht hatte, lief es nicht mehr rund in seinem Leben. Sein letztes Projekt, auf einen Hügel zu steigen und von einem Berg herunterzukommen, scheiterte schon an der Definition. Es zerbrach etwas in ihm und er entdeckte die Langsamkeit in seinem Leben.

Er erschien den ihm Anvertrauten undankbar, weil er sich verweigerte, nachhaltig und unbeugsam. Das Leben ist eine Schachtel Pralinen, sinnierte er oft, während er auf einer Parkbank einer Taubenfeder nachblickte, die nicht hierhergehörte weil die Falken bereits kreisten. Und als er sich dem Virus aussetzte, sich beißen ließ von einem dieser scheintoten Bewohner seines Wohnortes, war es mehr ein Zufall. Er zumindest hatte keinen Unterschied bemerkt, als er sie in der Einkaufsmeile spazieren sah.

Er starb an einem Dienstag und sie beerdigten ihn an einem Sonntag. Das ist ein verdammt guter erster Satz.

Alice

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ABC- Etüde – Unpässlichkeiten

Zu den Etüden bei Christiane. Die Wortspende stammt von Kommunikatz.

Sie kämmt ihr Haar. Das macht sie schon eine ganze Weile und schaut dabei aus dem Fenster. Ihr Blick tastet den Horizont ab, doch das, was sie zu sehen erhofft, findet sich nicht ein. Das erkennt man an ihrem traurigen Ausdruck und den nicht zu überhörenden Seufzern, die sie in regelmäßigen Abständen absetzt.

Aus der Ecke kommt ein genervtes Stöhnen und ein leiser Furz. Es ist die Amme, die nun naturgemäß ihres Amtes enthoben, da das Baby inzwischen eine blühende Frau, doch immer noch Amme genannt werden will, vielleicht, weil sie inzwischen hinter der abgeschlossenen Funktion ihren Namen vergaß, vielleicht aber auch, weil sie so fast einer Mutter gleich ihre Verbundenheit zu der Prinzessin Ausdruck verleihen kann.

Ein zweiter Furz, nun lauter, gefolgt von einem Kichern.

Die Prinzessin lässt tatsächlich für einen Moment die Haarbürste sinken, verliert den potentiellen Prinzenbesuch aus den Augen und vielleicht auch aus dem Sinn. Sie dreht sich lächelnd um. „Die Pilze?“, fragt sie und als die Amme kichernd nickt, hebt das hochwohlgeborene Fräulein eine wohl gerundete Pobacke und tut ihr Bestes, mitzuhalten.

Die Frauen lachen und kichern, wie nur Vertraute tun können und füllen den Raum mit den übelsten Verdauungsgasen, zu denen sie fähig sind. Nie würde ihnen in Gegenwart Fremder der leiseste Wind entweichen, doch hier und jetzt, männerbefreit und nur in Gesellschaft einer gleichsinnigen Freundin, benehmen sie sich wie die übelsten Pferdekutscher.

Während eine freundliche Brise die Gase durch das geöffnete Fenster weht, schlafen sie ermattet und befreit auf dem breiten Bett ein.

Der Prinz aber, zu spät wegen einer leichten Magenunpässlichkeit, steht nun unter dem Fenster und hält seine edle Nase in den Wind.

Alice

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ABC-Etüde – Ade

Zu den Etüden bei Christiane. Die Wortspende kommt von Kommunikatz.

Sie steht am Herd und rührt langsam in der Pfanne. Der Duft von angerösteten Zwiebeln wabert durch den dämmrigen Raum. Sie fühlt sich erschöpft, doch das ist nichts Neues für sie. Wenn der Sommer vorbei ist, umfängt sie jedes Jahr diese seltsame Melancholie. Die schwindende Sonne nimmt einen Teil ihres Lebensmutes mit. Im Winter schläft sie nahezu und erst mit dem beginnenden Frühling wird sie wieder aktiv.

Sie zieht die Pfanne vom Feuer und wirft die klein geschnittenen Pilze dazu. Sie verderben so schnell. Kaum hat sie sie aus dem Wald geholt, fangen sie an den Stellen, wo sie sich berühren, schon an zu schwitzen. Die dünne ölige Flüssigkeitsschicht riecht unangenehm und sie behält diesen fischigen Gestank noch Tage in der Nase. Doch heute war sie schnell und nur einen Pilz musste sie mit spitzen Fingern aus dem Korb klauben, bevor er die anderen infiziert.

Das Feuer brennt hell und heiß in ihrem kleinen Ofen, doch sie legt noch zwei Scheite nach, schiebt die Pilze in die Mitte der Glut und atmet schwitzend und hechelnd den scharfbitteren Dampf ein.

Kein Salz. Keine Kräuter. Ungeduldig beobachtet sie die im heißen Fett zusammenschnurrenden Pilzkörper. Dann, mit einem Ruck, fast als wäre der Hunger wütend aus ihr hervorgebrochen, reißt sie das Mahl vom Herd, stellt es zischend auf den Tisch, dessen zahlreiche Brandlöcher von ähnlich unachtsamen Verhalten erzählen. Eine Gabel in der rechten Hand, ein Stück Brot in der Linken, verschlingt sie gierig Bissen um Bissen, während ihr das Fett an Kinn und Hals herunterrinnt.

Sie schmeckt ihn sofort, den Eindringling, den Uneingeladenen. Dennoch schluckt sie und wischt sich sorgfältig den Mund ab. Ein wenig traurig ist sie, aber nicht viel mehr als sonst.

Sie hat noch viel zu tun, bevor die dunkle Zeit kommt.

Alice