Veröffentlicht in Fotografie, Natur

Nachts im Garten

Es war eine wundervolle Nacht. Am Liebsten wäre ich überhaupt nicht ins Bett gegangen. Das Mondlicht tauchte alles in ein traumhaftes Licht. Und ich schnappte mir die digitale und das Stativ, nervte ein wenig meinen Mann und versuchte, im Dunklen zu fotografieren.

Fazit: Ich werde es wieder tun, vielleicht auch mit einer Analogen. Ich brauche ein besseres Stativ, denn mein 80er Jahre Billig-Hama-Ding wackelt wie ein Wackeldackel, wenn der Spiegel hochklappt. Und bei bis zu 25 Sekunden Belichtungszeit, ist das nicht so Bombe. Eine Taschenlampe hilft, zu fokussieren, bin ich leider erst am Ende drauf gekommen. (jaja, die einfachen Dinge im Leben, ich weiß)

Alice

Veröffentlicht in City, Fotografie, Natur

Langeweilevertreibungstechnik

Ein alter Film in der Kamera, eine kleine Automatik am Start, um die Funktion zu testen, eine Menge Zeit und ein Lensball.

Viel Spaß damit, es sind ein paar ganz nette dabei und die kleine Olympus, die weiterwandern wird, kann ich mit gutem Gewissen abgeben.

Alice

Veröffentlicht in City, Fotografie, Natur

Die Möwe fliegt

Ein kleines Weilchen hat es gedauert, jetzt war der Film voll. Die Motive sind unspektakulär, für die nächsten Bilder müssen die hauseigenen Models herhalten, rausgehen wird ein bisschen schwieriger in nächster Zeit.

Aber sie kann was, die kleene große und sie besticht mit sauberer Aufnahme und hinreichender Schärfentiefe. Oder heißt es Tiefenschärfe? Und gibt es da einen Unterschied?

Alice

Veröffentlicht in Fotografie, Natur

Sie kann was

Sie hat bestanden und auch doch nicht. Bei fünf von zwölf Bildern öffnete sich der Verschluss nicht. Eine miese Quote und ärgerlich. Ich hoffe mal sehr, dass es ein Bedienfehler und kein systematischer war.

Wer die Kiev kennt und solche Erfahrungen auch gemacht hat, darf sich gerne melden.

Ein wenig überbelichtet habe ich auch, das Objektiv lädt zum Unterschätzen ein.

Übrig bleiben ein paar Blüten aus dem Garten und die Hoffnung.

Alice

Veröffentlicht in Fotografie, Mal über mich, Natur

Abbruchkante

Veränderungen sind eine haarige Sache. So ohne Modell sind die eigenen Schritte ungelenk und tapsig, die Schuhe zu hoch und zu groß, der Absatz wackelt auch noch.

Doch es ist notwendig und richtig und auch, wenn ich mich jeden Tag fühle, als würde ich kurz vor dem Abgrund stehen, nicht wissend, wie ich den nächsten Schritt tun soll, geht es weiter.

Klarheiten hüpfen von links und rechts ins Bild, die Wahrheit ist niemals komplex, nur schmerzhaft, manchmal. Gute Ideen werden verworfen, durch andere ersetzt, Bewegungsmuster auf Tauglichkeit geprüft. Was ich mit dem Wissen anfange, das mir so gar nicht zusagt, weiß ich noch nicht. Ich werde es aber nicht aussitzen, die schweren neuen Schritte stur durchziehen, Bangemachen gilt nicht, so sagten wir früher und sprangen vom Stüppken.

Die aufgeschrammten Knie sind verheilt und trotz der zahlreichen Narben, habe ich einen abbekommen, auch wenn meine Mutter as für sehr unwahrscheinlich hielt.

Die Rose, die auf der Kante wächst, hat kein Vorbild, nur einen Instinkt, Erde und Wasser. Sie gedeiht. Und wenn es Ende Mai ist, werde ich sie besuchen fahren und nachschauen, ob sie blüht.

Alice

Veröffentlicht in Fotografie, Natur

Im Nebel

Wenn der Nebel über das Land fällt, wird es still. Die Konturen verschwimmen, die Luft ist feuchtkalter Atem. Die Welt wird klein und leer, Bekanntes erscheint unwirklich, Die Zeit scheint zurückgedreht.

Ich bin gerne am Niederrhein. Nicht nur, weil ich daher komme und diese Stille zu schätzen gelernt habe.

Es ist ein weites Land, das sich gerne in den Wolken versteckt.

Die beiden Bilder habe ich im Januar in Wesel gemacht. Der Film füllte sich erst in Hamburg. Es war diesig an diesem Tag, fast Schmuddelwetter. Eigentlich hatte ich keine Lust auf einen Ausflug, doch der Blick über das flache Land hat mich mit der Kälte versöhnt.

Alice

Veröffentlicht in Fotografie, Natur

Hoffnung

Es wird wieder kalt an diesem kommenden Wochenende, die Zeichen stehen sogar auf Schnee. Ich mag den Winter nicht mehr sehen.

Und als ich heute kurz in den Garten ging, um zu schauen, ob sich vielleicht schon was tut, fotografierte ich das hier.

Und dieses Bild sagt mehr als 1000 Wetterberichte.

Alice

Veröffentlicht in City, Fotografie, Natur

Was auf die Augen

Das zweite Spiel mit der Farbchemie verlief deutlich entspannter, man gewöhnt sich schnell daran und findet seinen Rhythmus. Das Ergebnis hat mich angenehm überrascht, das einzige, was nervt, ist die Fusselorgie auf den Negativen. Da bin ich den Laboren eindeutig unterlegen.

Die meisten Bilder sind schon vor einer Weile entstanden, die letzten Fotos schoss ich gestern bei einem „Binfastwiedergesund“-Spaziergang.

Habt Spaß beim Betrachten, anklicken (sollte) die Bilder groß machen.

Alice

Veröffentlicht in Fotografie, Mal über mich, Natur

Immer noch

Immer noch Sofa, immer noch platt. Nur die Katze leistet mir Gesellschaft, sie und der Mentalist.

Die beiden sind sich erstaunlich ähnlich. Aber es geht bergauf, ich werde ungeduldig. Die Lethargie weicht rappeliger Ungeduld. Ich mache, was sitzend zu erledigen ist, probiere Filter aus und die arme Katze muss herhalten.

Die Sonne zwinkert ab und an durch das Fenster und ich zwinker zurück. Bis die Tage, sage ich und sie lächelt.

Alice

Veröffentlicht in Fotografie, Natur

Haustiergesellschaft

Ich kann nicht raus, will es auch nicht. Meine Gesellschaft sind der Fernseher und die verrückte Katze. Als die Sonne rauskam und durch das Wohnzimmerfenster schien, schnappte ich mir die Digitale und lichtete unsere Hel ab.

Sie ist zwar durchgeknallt, doch unzweifelhaft fotogen.

Alice