Veröffentlicht in Fotografie, Natur, Schreiben

Leckerlis

Heute nur mit dem Handy, aber der Kleine ist echt sehenswert

Alice

Veröffentlicht in Begegnungen, City, Fotografie, Natur

365 Begegnungen – Tag 105 – Regenerative Dopplungen

Ich bin ein großer Freund regenerativer Energiequellen. Seit meinem Studium, wo ich im Hauptstudium in Richtung Energietechnik schwenkte, faszinieren mich die Möglichkeiten ohne Umweltdreck (naja nicht ganz) Energie zu gewinnen. Leider scheinen immer noch zu viele zu glauben, dass Strom eben aus der Steckdose kommt.

Fotografieren mag ich sie auch sehr gerne. Da die Canon EOS 3000 noch getestet werden musste, nahm ich sie heute zur Hunderunde mit und experimentierte mit der Doppelbelichtungsfunktion.

Anklicksen macht die Bilder groß.

Alice

Veröffentlicht in City, Fotografie, Natur

gutenachtgedanken – Wundertüte

Wenn ein Film bei mir etwas länger in der Kamera ist, wird er zum Überraschungspaket. Und da die Kamera nicht meine liebste ist, nehme ich sie auch nicht immer mit, was den Prozess noch etwas verzögert.

Die Entwicklung ist dann sehr spannend, an die meisten Bilder kann ich mich dann gar nicht mehr erinnern.

Hier also ein Kessel Buntes mit Berlin, unseren schönen Lippewiesen und Eindrücken vom heutigen Einkauf.

Kommt gut durch die Nacht

Alice

Veröffentlicht in 365 Tage, Fotografie, Natur

Tag 361/365 – Nachwehen und Dopplungen

Am zweiten Feiertag wird gewichtelt mit der Familie. Nicht meine Tradition, doch trotzdem lustig. Es ist laut und feuchtfröhlich und wenn ganz am Ende der harte Kern übrig bleibt, ist der Absturz gesichert.

Die Waghalsigkeit brachte mir einen (wahrscheinlich) angebrochenen kleinen Finger ein, die Vernunft (irgendwann kein Wein mehr) führte zu einem mäßigen Katerchen. Das Haus schläft, das Wohnzimmer sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand, der erste Kaffee tut seine Wirkung.

Trotz des Durcheinanders und des zweiten Feiertages, habe ich eine weitere Kamera aus meiner Weihnachtskiste getestet. Recht modern, kommt die Eos500 mit ein paar netten Gimmicks um die Ecke, unter anderem Doppelbelichtungen.

Im Garten wurde also fleißig verdoppelt, bevor das Licht wegblieb und auch, wenn die Bilder (weil eben nur Garten) recht unspektakulär sind, sie tut es und das sogar sehr gut.

Alice

Veröffentlicht in Begegnungen, Fotografie, Natur

365 Begegnungen – Tag 98 – Die jungen Alten

Die ersten Tage mit alten, neuen Kameras stehen bei mir immer im Zeichen des Probierens. Heute, bei diesem ausnehmend schönen Wetter durfte die Endachtziger und die Frühneunziger mit, unter meinem analogen Equipment das Jungvolk.

Ich vertraute stumpf auf die Belichtungsempfehlungen, wollte einen Basiswert. Die Motive waren unser Hexenwald, der Linnert und eine Ansammlung von Windkraftanlagen, die ich schon immer mal ablichten wollte.

Im Gegensatz zu meinen Fotoomis, war das Fotografieren mit den Jugendlichen (naja, fast 30, ne?) fast so entspannt wie mit einer digitalen Kamera. Sie schlugen sich wacker und auch, wenn das Ergebnis unspektakuär ist (im Wald eben Bäume und sonst eine Menge Landschaft), mag ich die Bilder.

Ein wenig aufgehübscht habe ich sie, so wie immer eben 🙂

Anklicksen macht die Bilder groß.

Alice

Veröffentlicht in Fotografie, Natur, Philosophisches

Upside-down

Das Bild kennt ihr schon, ich hatte es gestern im Rahmen der neuen analogen Bilder veröffentlicht.

Bei einem Negativ, wenn ich es auf den Scanner lege, muss ich manchmal genau hinschauen, wo oben und wo unten ist. Dieses war verkehrtherum und ich merkte es zunächst nicht. Erst als mein Mann einwand, dass er es seltsam fände, dass die Sonne unten links schien, fiel es mir auf.

Ich ließ es dennoch so, da ich es nach allen Drehvarianten auf dem Kopf stehend am liebsten mochte.

Was lernt mich das? (das wollte ich schon immer mal sagen)

  1. Die Welt ist manchmal schöner, wenn ich sie auf dem Kopf stehend betrachte
  2. Der vermeinlich „richtige“ Blickwinkel, ist nicht zwingend der Beste
  3. Es gibt weder richtig noch falsch beim Betrachten einer Situation, jede Sicht hat ihre Vor- und Nachteile
  4. Der Himmel kann auch manchmal auf Erden sein
  5. Manche Bäume wachsen bis in den Himmel
  6. Das Abbild kann wirklicher erscheinen, als die Realität
  7. Leichte Verzerrungen einer Situation werden gerne mal ausgeblendet, wenn man ein Gesamtbild im Kopf hat

So viel Lebensphilosophie in so einem kleinen Bildchen…. ich bin beeindruckt.

Alice

Veröffentlicht in City, Fotografie, Natur, Selfmade

Ohne Netz

Vor einigen Tagen war meine neue Prinzessin am Start, die Contessa, eine Kleinbildsucherkamera aus dem Hause Zeiss. Gute 60 Jahre hat sie auf dem Buckel, die Selenzelle ist schon lange Schnee von gestern.

Ich fotografierte intuitiv, wenn die Sonne lacht, nimm Blende 8, das Ergebnis war leicht überbelichtet, aber der Negativscanner hat es gerichtet.

Ich beobachte an mir, dass mich dieses fotografieren ohne Netz und doppelten Boden immer noch verunsichert. Ich kann nicht wirklich abschätzen, was ich da tue, das Ergebnis ist unter Umständen erst nach Wochen sichtbar.

Die digitale Fotografie mag bequem sein und ich nutze sie auch gerne, aber dieses Rundumsorglospaket kauft mir tatsächlich ein wenig den Schneid ab. ich brauche mich nicht auf mein Gefühl zu verlassen, brauche nicht die Lichtsituation mit meinen Augen abzuschätzen, ich brauche nicht scharf zu stellen.

Natürlich gelingen dann mehr Fotos… oder? Wenn ich es genau überlege, ist der Prozentsatz Ausschuss bei meinen analogen Experimenten wesentlich geringer.

Aber nun zu den Bildern. Die Contessa hat gute Arbeit geleistet, sie wird mich jetzt sicherlich häufiger begleiten dürfen.

Veröffentlicht in City, Fotografie, Natur

gutenachtgedanken – zoobesuch

Der Zoobesuch liegt lange zurück. Habe ich im Sommer mit der digitalen Kamera überwiegend die Tiere fotografiert, war die analoge für die Skulpturen dabei.

Wenn ich gewusst hätte, welche Schätze der Münsteraner Zoo dahingehend bereithält, hätte ich ihn schon viel früher besucht.

Genießt mit mir Skulpturen einer Ausstellung

Anklicken macht die Bilder groß

Alice

Veröffentlicht in Begegnungen, Fotografie, Natur

365 Begegnungen – Tag 32 – Die Erinnerung

Heute Nacht vor 22 Jahren platzte gegen 2 Uhr früh die Fruchtblase. Okay, das wollt ihr nicht hören. Morgen hat Sohn#2 Geburtstag, das klingt appetitlicher. Vor allem, da zwei Kuchen im Rohr sind und der Riese auf dem Heimweg.

Andere Erinnerungen haben mich ebenfalls eingeholt. Ganz untypisch blieb ein analoger Film fast drei Monate in der Kamera. Als ich die Bilder heute entwickelte, war wieder Sommer.

Wir waren auf der Wildpferdebahn in Dülmen, wanderten durch die sommerliche Heide. Es war heiß und sonnig.

Manchmal ist es schön, die Bilder nicht sofort zu sehen, ein wenig zu warten, sie mit Abstand zu betrachten.

Ich erinnere mich an die Fotografin, die dort stand und ihre Luxuskamera auf einem Stativ auf die Herde ausgerichtet hatte. So würde ich nie fotografieren können, das wurde mir in dem Moment klar.

Mein Mann stand mit Logan am Wasserloch und er hätte so gerne mit den Pferden gespielt.

Es war ein schöner Sommer. Und jetzt, wo der Regen aufs Vordach plätschert, erscheint er mir rückblickend fast perfekt.

Alice