Veröffentlicht in handmade, Selfmade, Weitgehend schwarz-weiß

Wo ist das Vögelchen?

Es ist wie verhext. Ich tanze auf zwanzig Hochzeiten und werde nicht fertig. Lauter Baustellen häufen sich und bleiben halbfertig liegen. Ich würde so gerne und es reicht nicht.

Jetzt ist Fernsehen angesagt und der Versuch, zur Ruhe zu kommen. Kritzelzeit ist angesagt, dann kann ich meine Ideen wenigstens festhalten…

Zu mehr kommt es leider heute nicht.

Alice

Veröffentlicht in handmade, Selfmade

Fotofuzzie

Eigentlich wollte ich mir Zeit lassen, der Tag war so quer, wie nur was. Doch manchmal hilft tatsächlich Arbeit und ich muss sagen, der kleine Fotograf gefällt mir.

Ihr findet ihn hier

Alice

Veröffentlicht in Fotografie

Was geht…

Ich experimentiere. Zwischen Pizza backen auf dem neuen Gasgrill und Jungs anleiten, laufen drei Negative zum Blaumachen durch. Welche Motive sind geeignet? Wie bearbeite ich sie optimal für gute Ergebnisse? Was macht Wasserstoffperoxid mit dem Blau? Wie ist der Einfluss von Schichtdicke und Mischungsverhältnis?

Ich bin ein wenig gestresst, Sonntage sind in letzter Zeit viel zu voll. Doch ich mag die Ergebnisse…

Der kleine Junge ist übrigens mein Mann als 2jähriger. Das Bild ist jetzt bei seinen Eltern.

Alice

Veröffentlicht in Mal über mich

Tausendsassa, alles oder nix!

Ich tanze auf tausend Hochzeiten und bekomme einen Drehwurm. Der Designshop wird erweitert, neue Schwarzweißchemie kommt heute und lädt zum experimentieren ein, die Fortsetzungsgeschichte brodelt in meinem Hinterkopf und darüber hinaus will ich noch so viel mehr.

Ich spüre, wie ich mich verzettele bei den Aufgaben, die ausgesucht und aufoktroyiert auf mich warten. Das Haus schläft, da habe ich Zeit für mich. Doch gleich, wenn die ersten aus ihren Schlafhöhlen kriechen, bin ich wieder auch dafür zuständig.

Ich würde gerne, doch geht es nicht. Nicht so, nicht, wie ich will.

Manchmal fühle ich mich ein wenig allein gelassen. Es wird mir Zeit eingeräumt, doch mir fehlt das Anmeinerseitestehen, das Mitdenken, die Möglichkeit zu delegieren und/oder gemeinsam zu arbeiten. Der Rest des Hauses spielt. Mir fehlt der Energieschub, der aus Gemeinsamem entsteht.

Vielleicht brauche ich aber einfach nur einen Kaffee.

Alice

Veröffentlicht in City, Fotografie

Mannis Fotobude macht ein Projekt

Architektur und Fotografie. Mit diesem Aufruf hat Manni mit seiner Fotobude genau meinen Nerv getroffen. Einen Tag habe ich darüber nachgedacht, wie ich das am Liebsten umsetzen würde, schließlich ist meine Festplatte voller Fotografien. Nehme ich nur ein Bild oder ausgewählte einer Stadt? Erzähle ich was dazu oder lasse ich die Bilder einfach für sich sprechen.

Bilder erzählen für sich eine Geschichte. Doch ich bin ein neugieriger Mensch und mag auch gerne was über die Entstehung hören.

Die Bilder, die ich gerne zeigen möchte, sind alt. Ich war süße 17 Jahre jung, als mein Freund mit mir nach Sri Lanka flog. Die Spiegelreflex im Gepäck, kein Plan von Bildaufbau und Blickwinkeln. Bei den meisten war ich einfach froh, dass sie anständig belichtet waren.

Es gab nicht so viel Architektur zu bestaunen. Lediglich ein paar Tempel fanden den Weg auf den Film. Buddhistische, muslimische, hinduistische und auch christliche gibt es dort. Es wirkte friedlich nebeneinander, auch wenn ich sicher bin, dass es das nicht immer war.

Ich liebte das Land sofort, die Farben, die Düfte, die wundervollen Blüten und auch den kunterbunten Menschenmix. Leider war ich nie wieder dort, vielleicht sollte es auf meine Bucketlist.

Alice

Veröffentlicht in Mal über mich

Technische Beratung

Mal wieder eine Idee, wo mir keiner folgen kann. Technische Kniffe sind unerforscht, ratlose Augen hinter randlosen Brillen. Keine Ahnung hieß es und ein Hauch Neid schwang in der Luft.

Es scheint weh zu tun, nett zu sein, so kommt es mir manchmal vor. Keine Ahnung, sieh zu. Das Foto, dass du mir schenktest, achja, war nett, soso.

Zuhauen mag ich manchmal, doch sie können nichts dafür. Ich bin es immer wieder. Das System heble ich gekonnt aus. Wie es in den Wald hinein schallt, ist kein tragbares Konzept. Ich bekomme den Ast auf den Schädel.

Wenn ich mich scheiße finde und du mich magst, kannst du nicht viel auf dem Kasten haben, dann kann ich dich behandeln, wie ich will.

Ich las über diese Theorie und muss sie unterschreiben. Also bin ich nicht mehr nett, also mache ich mein Ding und trage die Nase ab sofort ein Stückchen höher in der Luft. Sie werden es merken, oder auch nicht, nicht mein Problem und doch ein kleines bisschen.

Die Sonne scheint durch Klappjalousien. Der Frühling kommt, wird auch Zeit. Ich freue mich darauf, mich dort, zwischen den Veilchen hockend, wiederzufinden.

Bis dahin kläre ich das Technische alleine. Geht auch.

Alice