Veröffentlicht in Fotografie, Mal über mich

Alles eine Frage der Organisation

Die Dunkelkammer rief und ich folgte. Und siehe da, die fluffigen Negative sind eine reine Freude und ich bin wirklich sehr glücklich über das Ergebnis. Zu Weihnachten steht ein Mittelformatvergrößerer auf der Wunschliste, jetzt mit einem festen Raum für die Dunkelkammer geht auch mal ein Zwischendurchabtauchen.

Noch sitze ich rum, kann mich nicht aufraffen, dabei ist der Tag verplant. Mit meinen beiden Fahrschülern geht es heute zum Verkehrsübungsplatz, ich muss einkaufen und ins Atelier möchte ich auch noch. Doch das ist alles machbar. Die Muskeln tun ein bisschen weh, doch ich ziehe das Training jetzt durch, das Rudergerät tut mir wirklich gut und schon hat sich die Haltung verbessert, etwas, was auch auf meine Seele wirkt.

Der Anraunzer von gestern sitzt mir immer noch quer, die Verantwortlichen sind immer noch unerreichbar. Ärgerlich so was und unnötig. Aber sie werden sich melden, so hoffe ich doch.

Ein Handwerker kommt heute vorbei, um endlich das Loch im Innenhof zu flicken. Eine Ratte aus der Kanalisation hatte sich dort einquartiert, ein kleines Nest gebaut. Rausgekommen bei uns ist sie nie, da ist es gut, Hunde zu haben. Dann liegen die Steine wieder vor Ort und ich hoffe, dass es das jetzt endlich war.

Der Krankenlagerkatze geht es gut, sie humpelt kaum noch und scheint den Ausflug gut verpackt zu haben. Leider tropft sie immer noch. Was ich mit ihr tun soll, wenn sie die Kontrolle über die Blase nicht zurück bekommt, weiß ich nicht. Sie ist erst vier und ich mag mein Haus nicht in ein Katzenklo verwandeln. Olfaktorisch ist das nicht akzeptabel. Gerade reicht der eine Raum, der trotz regelmäßigem Auswechseln aller Decken stinkt wie ein Pumakäfig.

Ich trinke jetzt noch einen Kaffee, mehr geht noch nicht. Und dann sehen wir weiter.

Alice

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Schreck lass nach

Da war sie weg, gestern morgen. Hat sich durch eine Minilücke gequetscht und war auf Tour. Immer noch Blasenkrank, immer noch verschmerzt, doch das zählte nicht. Die Katze war ausgebüxt.

Überall haben wir gesucht, sind die Nachbarschaft abgelaufen, haben sogar Zettel in Briefkasten geworfen. Keine Spur.

Als letzte Möglichkeit haben wir dann alles so gemacht wie früher. Strategisch Türen 6nd Fenster aufgelassen, den Zugang zum Bett des Sohnes geebnet. Und heute morgen meldete er sich, sie war eingetrudelt. Müde, hungrig, aber wahrscheinlich zufrieden.

Jetzt sitzt sie in ihrem doppelt gesicherten Zimmer, frisst sich mit sheba den Bauch voll und ruht sich von ihrem letzten Ausflug aus.

Just in dem Moment hatte ich davon geträumt, dass sie wieder da ist.

Der Schreck ist weg, sie scheint keinen Schaden davongetragen zu haben und dem Täter ist sie glücklicherweise auch nicht mehr begegnet.

Alice

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Die Königin von Sheba

Momentan tue ich fast alles, damit die kleine schwarze Katze wieder zu Kräften kommt. Es geht ihr besser, allerdings scheinen die Nervenbahnen, die für die Verdauung zuständig sind, immer noch in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein. Es bleibt anstrengend und ich bin froh, wenn sie frisst.

Was allerdings ein wenig einen leichten Schatten über die bereits üble Situation wirft, ist ihr katzenhafter Opportunismus. Es muss Sheba sein und dabitte die kleinen Tütchen mit der Suppe und natürlich mit einem Schuss Katzenmilch veredelt. Dann nimmt sie – widerwillig – sogar die paar Flohsamenschalen und die Lactulose zu sich.

Während des Fressens muss ich ihr leicht den Rücken kraulen. Hektik quittiert sie mit vorgeschobener Appetitlosigkeit, ist das Essen eine Stunde alt, sieht es genauso aus.

Es ist nicht nur der unnötige Müll, den diese Miniportionen verursachen, es ist auch die Zickigkeit, die sie jetzt, wo sie wieder etwas fitter ist, an den Tag legt. Eine Königin halt.

Noch ein bisschen werde ich Hofnarr spielen, ich bin da recht geduldig. ich werde die bepinkelten Handtücher täglich wechseln und das herausgescharrte Streu von Hand, weil der Staubsauger zu laut ist, in das Katzenklo zurücksammeln. Ich bin ja froh, dass sie es ab und an benutzt.

Geht es ihr besser und das hoffe ich, muss ich etwas strenger werden. Und ich hoffe sehr, dass ich das muss.

Alice

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Was los

Der Samstag bleibt der einzige Tag in der Woche, den ich mir absolut freihalte. Kein Schreibtisch, zumindest nicht im eigentlichen Sinne.

Die kleine Katze frisst ein bisschen und die Cortisonspritze hat ihr gutgetan. Ich bin etwas weniger panisch und ein bisschen zuversichtlicher. Der halbe Tag ist schon weg, ein langes Telefonat mit der Kollegin, ein bisschen rudern (ich werde deutlich besser) und ein sehr spätes Frühstück dauern eben.

Jetzt habe ich die Wahl, stehe zwischen Geschichtenschreiben, Atelier, Dunkelkammer oder der Heidefotografie und weiß nicht so recht. Das Wetter ist wechselhaft, das kann gut für die Fotos sein oder kontraproduktiv.

Ich mach mir noch nen Kaffee und schau mal, ob der Mann Lust hat rauszufahren, Atelier geht auch später (dann muss eben der Mann kochen) und die Geschichten sind auch morgen noch da.

Ich komm zu nix. Wenn ich gerade wenig bei euch unterwegs bin, seht es mir nach. Es ist was los hier.

Alice

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Sorgenkind

Ich mache mir Sorgen um unseren Stubentiger. Sie frisst nicht mehr und säuft auch nicht. Nachher können wir nochmal mit ihr zum Arzt, ich bin ratlos. Sie hat sich noch nicht genug erleichtert, ich gebe ihr gleich ein paar Tropfen gegen Übelkeit, vielleicht hilft das ja.

Anfang nächster Woche telefoniere ich mit der lokalen Zeitung. Das Arschloch, das dafür verantwortlich zeichnet, soll keine kleinen Katzen mehr quälen. Wenn es auch Loki nicht hilft, so passen vielleicht andere Katzenhalter noch besser auf.

Ich mach mir Sorgen, ach menno.

Alice

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Schiefgelaufen

Der Bauch zieht, nur links und der Tag weitet sich zum Desaster aus. Lieber wieder ins Bett, möchte ich brüllen. Doch da sei Gott vor.

Wir haben ein Verstopfungsproblem. Nicht unsere Rohrleitung, sondern die verletzte Katze kann nicht. Dass es weh tut, glaube ich. Wer sich schon mal das Steßbein geprellt hati, ahnt, wie schmerzhaft, die sonst normalen Verrichtungen sind. Also stehen neue Tierarztbesuche an, nebst selbst gegebener Einläufe.

Sie geht zwar ins Klo und wühlt dort eine Weile verzweifelt rum, doch es passiert nix. Die weiße Körnerschicht darf ich entfernen – oder aufsaugen. jetzt hatte ich diesen kleinen netten Akkusauger genau für solche Problemchen gekauft. Doch als ich ihn brauchte, war er verräumt. Der Mann hatte ihn irgendwo hingestellt weil im Weg und Tür ging nicht mehr zu oder sonstwas.

Also gesucht in jedem Zimmer, jedem Kellerraum, sogar in der Werkstatt. Es dann per WhatsApp versucht und erfahren, dass er hinter dem Sessel in der Ecke (mit Hut obendrauf) stehe. Da wäre ich nie drauf gekommen und man konnte ihn nicht sehen. Man(n) wusste es, hat ihn nämlich dort positioniert. Was er mir nützt, wenn er hinter dem Stuhl versteckt steht, entzieht sich meiner Kenntnis.

Fazit: Dreißig Minuten für Lulu durchs Haus gepäst, immer wütender geworden und ja, dieses Suchen hat eine Geschichte. Mein Mann ist nämlich passionierter Sachenverstecker. Hammer und Nägel liegen nie beieinander einträchtig in der Werkstatt oder einer Kramsschublade. nein, sie sind fein säuberlich getrennt und an entgegengesetzten Stellen des Hauses unlogisch versteckt. Ein Bild aufzuhängen dauert zwei Stunden (fünf Minuten davon für das Bild).

Ich bin sauer, das merkt ihr wahrscheinlich. Hängt auch damit zusammen, dass ich saumüde bin. Ich habe so mies geschlafen, wie lange nicht mehr und just, als ich beschloss, mich eine halbe Stunde aufs Ohr zu hauen, um die Suchaktion zu verdauen und gerade weggenickt war, stand er im Schlafzimmer, hat auf der Stadtfahrt fünf Minuten Zeit und wollte einen Kuss abholen.

Der traute sich was, lieber hätte ich tatsächlich zugebissen. An Schlaf war nicht mehr zu denken. Also buddelte ich eine Rasensode aus für die Katz zwecks Ballaststoffen und so weiter.

Der Tag läuft nicht gut, muss ich gestehen. Er hat Schieflage wie mein Bauch.

Alice

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Miau

Zwei Katzen, zwei Sorgenkinder. Das Unfallkätzchen weckte mich zu früh. Ein klägliches Miauen holte mich aus angenehmen Voraufstehträumen. Panisch stolperte ich, den geliebten Morgenmantel noch nicht verknotet in das als sicher eingestufte Zimmer.

Da saß sie vor dem leergefutterten Fressnapf und schaute mich mit ausgehungerten Augen an. Wer schon jemals versuchte, im Halbschlaf eine Mischung aus Katzenfrischfutter, Katzenmilch und ein bisschen Laktulose anzurühren, während eine offenbar nur scheinbar gehandicapte Katze sich bemüht, in den Teller zu springen, kann auch mit verbundenen Augen ein Puzzle lösen.

Mit dem ersten Kaffee, den die Maschine heute mit weniger Widerstand ausspuckte (wir freunden uns an) stolperte ich ins Wohnzimmer, wo Katzensorgenkind Nummer 2 wartete. Jetzt hat sie kein Handicap im eigentlichen Sinne. Sie hat zwar Katzenschnupfen chronisch und wahrscheinlich auch Katzenaids und noch so allerlei Mist aus dem Tierheim, aber sie ist körperlich in einem sehr guten Zustand. Was heißt, dass sie zuerst Futter (nierenfreundlich, versteht sich) und dann Streicheleinheiten haben will.

Während der Kaffee auf Eiskaffeeniveau unterkühlt, kraule ich also, lasse meine Finger absabbern, vermeide einen freundschaftlichen Biss in den rechten Daumen, den ich heute noch brauche und nehme gelassen hin, dass sie ihre Krallen genüsslich in meinen Oberschenkel drückt.

Sie ist ein bisschen blöd. Klingt gemein, ist aber nicht so gemeint. Was auch immer in ihrer frühen Jugend passiert ist, es war nicht so gut für ihre Entwicklung. Sie verirrt sich beispielsweise und das schon im Garten. Also lebt sie indoor.

Also gerade jetzt eine oben im Zimmer und eine unten bei mir. Ich hoffe, dass ich die zwei vergesellschaftet kriege. Mittlerweile haben sie hier mehr Platz als ich.

Update: die Maschine mag mich doch nicht. Sie forderte einen Entkalkungszyklus ein und die gefundene Anleitung war in Mikroschrift auf Italienisch, ich geh wieder ins Bett, das mit dem Kaffee wird wohl nichts mehr…

Alice

Veröffentlicht in Mal über mich

Aus gegebenem Anlass

Kleine Anleitung für Dosenöffner

1. Packen Sie die Katze fest in Ihre Arme. Betten Sie ihren Kopf in Ihre Ellenbogenbeuge, gerade so, als wollten Sie einem Baby eine Flasche geben. Gurren Sie vertraulich: „Was für eine liebe Katze.“ Legen Sie die Pille ins Katzenmäulchen.

2. Holen Sie die Katze vom Hals der Stehlampe und die Pille unter dem Sofa hervor.

3. Wiederholen Sie die Schritte in 1., aber halten Sie nun die Vorderpfoten der Katze mit der linken Hand und die Hinterpfoten mit dem Ellenbogen des rechten Arms nieder. Stecken Sie die Pille mit dem rechten Zeigefinger ins Maul.

4. Holen Sie die Katze unter dem Bett hervor. Besorgen Sie eine neue Pille aus der Packung. (Widerstehen Sie der Versuchung, sich eine neue Katze zu besorgen.)

5. Wiederum gehen Sie wie in 1. vor, jedoch, wenn Sie die Katze fest in die Fläschchen-Position gebettet haben, setzen Sie sich auf die Kante eines Stuhles, beugen Ihren Oberkörper über die Katze, legen die rechte Hand über den linken Ellenbogen, öffnen der Katze das Maul, indem Sie den Oberkiefer zurückdrücken und stopfen die Pille hinein – aber schnell muss es gehen. Weil sich Ihr Kopf bei Ihren Knien befindet, können Sie nicht sehen, was Sie tun. Aber das macht nichts.

6. Lassen Sie die Katze in den Gardinen hängen. Lassen Sie die Pille in Ihren Haaren stecken.

7. Wenn Sie eine Frau sind, heulen Sie laut auf. Wenn Sie ein Mann sind, heulen Sie laut auf.

8. Reissen Sie sich jetzt zusammen. Wer ist denn hier der Boss? Holen Sie Katze und Pille. Wenn Sie Position 1. angenommen haben, sagen Sie streng: „Wer ist denn hier der Boss?“ Öffnen Sie das Katzenmaul, nehmen die Pille und ….huuuch!

9. So funktioniert das nicht, nicht wahr? Brechen Sie zusammen und denken Sie nach. Aha! Diese blitzschnellen Klauen verursachen das Chaos.

10. Kriechen Sie ins Badezimmer.
Greifen Sie sich ein großes Badetuch.
Breiten Sie das Badetuch auf dem Fußboden aus.

11. Holen Sie die Katze aus der Topfblume.

12. Breiten Sie die Katze nahe einem Ende des Badetuchs
so aus, dass der Kopf über die lange Seite herausragt.

13. Beugen Sie die Vorder- und Hinterläufe der Katze platt über ihren Bauch. (Widerstehen Sie der Versuchung, gleich die Katze zu plätten.)

14. Rollen Sie die Katze in das Tuch. Arbeiten Sie schnell; die Zeit und Katzen warten auf niemanden.

15. Nehmen Sie Position 1. ein. Drehen Sie Ihre linke Hand zum Kopf der Katze hin. Drücken Sie so auf ihre Kiefergelenke, als wollten Sie die Blütenblätter eines Löwenmäulchens öffnen.

16. Legen Sie die Pille ins Katzenmaul und drücken sie sanft nach unten. Siehe da! Es ist geschafft.

17. Saugen Sie lose Haare (Katzen-) auf. Verbinden Sie die Wunden (Ihre).

18. Nehmen Sie zwei Aspirin und legen Sie sich hin.

2.Teil

1. Nehmen Sie die Katze in die Beuge Ihres linken Armes, so als ob Sie ein Baby halten. Legen Sie den rechten Daumen und Mittelfinger an beiden Seiten des Mäulchens an und üben Sie sanften Druck aus, bis die Katze es öffnet, Schieben Sie die Pille hinein und lassen Sie die Katze das Mäulchen schließen.  

2. Sammeln Sie die Pille vom Boden auf, und holen Sie die Katze hinterm Sofa vor. Nehmen Sie sie wieder auf den Arm und wiederholen Sie den Vorgang.   

3. Holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer und schmeißen Sie die angesabberte Pille weg. 

4. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Verpackung, die Katze erneut auf den Arm, und halten Sie die Tatzen mit der linken Hand fest. Zwingen Sie den Kiefer auf und schieben Sie die Pille in den hinteren Bereich des Mäulchens. Schließen Sie es und zählen Sie bis 10. 

5. Angeln Sie die Pille aus dem Goldfischglas und die Katze von der
Garderobe. Rufen Sie Ihren Mann aus dem Garten. 

6. Knien Sie sich auf den Boden und klemmen Sie die Katze zwischen die Knie. Halten Sie die Vorderpfoten fest. Ignorieren Sie das Knurren der Katze. Bitten Sie Ihren Mann, den Kopf der Katze festzuhalten und ihr ein Holzlineal in den Hals zu schieben. Lassen Sie die Pille das Lineal runterkullern und reiben Sie anschließend den Katzenhals. 

7. Pflücken Sie die Katze aus dem Vorhang. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Packung. Notieren Sie sich, ein neues Lineal zu kaufen und den Vorhang zu flicken.

8. Wickeln Sie die Katze in ein großes Handtuch. Drapieren Sie die Pille in das Endstück eines Strohhalmes. Bitten Sie Ihren Mann, die Katze in den Schwitzkasten zu nehmen, so dass lediglich der Kopf durch die Ellenbogenbeuge guckt. Hebeln Sie das Katzenmäulchen mit Hilfe eines Kugelschreibers auf und pusten Sie die Pille in ihren Hals. 

9. Überprüfen Sie die Packungsbeilage, um sicher zu gehen, dass die Pille für Menschen harmlos ist. Trinken Sie ein Glas Wasser, um den Geschmack loszuwerden. Verbinden Sie den Arm Ihres Mannes und entfernen Sie das Blut aus dem Teppich mit kaltem Wasser und Seife.

 
 10. Holen Sie die Katze aus dem Gartenhäuschen des Nachbarn. Nehmen Sie eine neue Pille. Stecken Sie die Katze in einen Schrank und schließen Sie die Tür in Höhe des Nackens, so dass der Kopf herausschaut. Hebeln Sie das Mäulchen mit einem Dessertlöffel auf. Flitschen Sie die Pille mit einem Gummiband in den Rachen.

 
11. Holen Sie einen Schraubenzieher aus der Garage, und hängen Sie die Tür zurück in die Angeln. Legen Sie kalte Kompressen auf Ihr Gesicht und überprüfen Sie das Datum Ihrer letzten Tetanusimpfung. Werfen Sie Ihr blutgesprenkeltes T-Shirt weg und holen Sie ein neues aus dem Schlafzimmer.

 
12. Lassen Sie die Feuerwehr die Katze aus dem Baum auf der gegenüberliegenden Straße holen. Entschuldigen Sie sich beim Nachbarn, der in den Zaun gefahren ist, um der Katze auszuweichen. Nehmen Sie die letzte Pille aus der Packung.

 
13. Binden Sie die Vorder- und Hinterpfoten der Katze mit Wäscheleine zusammen. Knüpfen Sie sie an die Beine des Esstisches. Ziehen Sie sich Gartenhandschuhe über, öffnen Sie das Mäulchen mit Hilfe eines Brecheisens. Stopfen Sie die Pille hinein, gefolgt von einem großen Stück Filetsteak. Halten sie den Kopf der Katze senkrecht und schütten Sie Wasser hinterher, um die Pille herunterzuspülen. 

 
14. Lassen Sie sich von Ihrem Mann ins Krankenhaus fahren. Sitzen Sie still, während der Arzt Finger und Arm näht und Ihnen die Pille aus dem rechten Auge entfernt. Halten Sie auf dem Rückweg am Möbelhaus und bestellen Sie einen neuen Tisch.

***https://www.katzenhilfe-oberhausen.de/html/lustiges.htm***

Alice

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Katzenpatientin

Sie fühlt sich wohl, hat ordentlich gefressen und läuft tatsächlich schon ein wenig runder. Eine kleine Kämpferin ist sie und hat die Herzen der Tierarztmitarbeiter im Sturm erobert.

Jetzt liegt sie in ihrem Zimmerchen in der Sonne und döst etwas.

Ein bisschen zerzaust ist sie noch, wirkt aber schon wesentlich besser, als noch vor zwei Tagen. Wir hingegen planen ein großes Freigehege, damit sie im nächsten Sommer wieder Frischluft schnuppern kann.

Alice