Tag 167/365 – Sonnenschein

Es geht mir gut, wenn auch ein paar Schatten über mein Dasein flattern, mich die Sorge plagt, alles zu schaffen, was ich mir vorgenommen habe, ich mich oft fühle wie in einem fremdsprachigen Zirkus, wo ich weder die Kunststücke noch die Ansage des Zirkusdirektors verstehe und mich fremd fühle unter denen, die aussehen wie ich…

Tag 162/365 – Gefühlswelt

Durcheinander war gestern und als hätte es kaum schlimmer kommen können, musste ich zu einem Termin in die fahrradfreundlichste und auofahrerunfreundlichste Stadt Deutschlands. Bei sommerlichen Temperaturen durch eine Großstadt zu fahren, wo an jeder Ecke ein Kamikazeradler lauert und das zum Ende der Ganztagsschule, da gibt es Schöneres. Alle haben überlebt. Nur meine Nerven lagen…

Tag 154/365 – Selbstzweifel

Jetzt, wo sich andeutet, dass mein Plan funktioniert und gestern auch noch das Werkzeug eingetroffen ist, geht mir etwas die Muffe. Nicht nur, dass noch ein paar Pflichtaufgaben auf mich warten, von denen ich einen Teil nicht hätte annehmen sollen, auch etwas Kür steht im Raum und möchte abgearbeitet werden. Ein Plan im Rahmen der…

Tag 149/365 – Gelacht

Das schöne Wetter lud spontan zum Grillen. Ein bisschen zu spät, zu viel Wein und zu viel Forrest Gump, den einer der Söhne schauen wollte, ließ mich heute etwas verschleiert in den Tag gucken. Dann wartete Planung, dann Schreibtisch. Die Pflicht ist erledigt, es folgt die Kür. Doch so richtig möchte ich nicht in Schwung…

Tag 148/365 – Perlen

Manchmal findet man sie da, wo man sie nicht vermutet. Der gestrige Nachmittag und Abend war mit Gesprächen gespickt. War das zweite ernüchternd, hat mich das erste wirklich weiter gebracht. Manchmal hilft es, jemandem zu begegnen, der auf einem ähnlichen Weg ist, nur schön ein Stückchen weiter. Der schon durch ein paar Baustellen hindurch ist,…

Tag 147/365 – Morgengrauen

Die Sonne lässt sich mal wieder nicht blicken, ich bin zu früh mit leicht verdrehtem Hals wach geworden. Das Haus noch ruhig, koche ich Kaffee und versuche die Sorgenkopfschmerzen zu ignorieren. Das Postfach bleibt leer, noch keine Rückmeldung bezüglich meines geplanten Projektes. Das kann ein gutes Zeichen sein, schließlich ist es nicht übers Knie zu…

Tag 144/365 – Kinderkram

Die Nacht zu früh zu Ende, die anstehenden Aufgaben schrecken noch. Lieber ein bisschen Sofa, lieber ein bisschen trödeln. Die Idee nimmt Gestalt an während sich draußen blauer Himmel durchsetzt. Ideen hatte ich schon immer. Viel zu viele rückblickend. Nicht alle sind was geworden und auch bei der neuen zweifle ich, ob ich das schaffe,…

Tag 141/365 – Panzerschicht

Der Ärger und die Frustration, die ich gestern empfand, hat einen ordentlichen Denkprozess in Gang gesetzt. Der Kontakt zu jemandem aus meiner Vergangenheit kam dazu. Und da war da noch dieser Traum, den ich kopfschmerzgeplagt (ich verabscheue dieses Wetter) hatte. Drei sind aller guten Dinge und auf einmal war es deutlich, dieses Gefühl, das mich…

Tag 140/365 – Verständnislos

Jonglieren konnte ich noch nie. Bei mehr als zwei Bällen beginnt die Welt, sich um mich zu drehen und ich lasse lieber alles fallen. Zu viel ist nicht gut und auch, wenn ich hobbymäßig gerne auf 20 Hochzeiten tanze, für meine Seele ist das nicht gesund. Gestern war ein Shootingtermin, eine Herzenssache, ein Lieblingsmensch, dessen…

Tag 138/365 – Zweifellos

Wie gerne wäre ich einer von diesen Menschen. Die, die wissen, wo sie hinwollen, deren Lebensplan in Stahl gegossen zu sein scheint, die auf gerader Straße dem wohlverdienten Ruhestand entgegengehen, um dann im lokalen Kaninchenzüchterverein ihren Lebensabend mit Sinn füllen. Einer von denen, die nicht rechts und links gucken, die klare Werte und Regeln ihr…