Tag 336/365 – Ausgequakt

Gestern war anstrengend. Selbst, wenn nur wenig im Atelier gemacht werden muss, das Streichen im Treppenhaus, das Schleppen und Räumen und die ganzen Drumherumsachen, die haben mich schon geschafft. Aber dafür sieht es jetzt schon echt nett aus. Ein paar Dinge sind noch zu erledigen, aber das wird werden. Die Muskeln jammern und ich spüre…

Tag 334/365 – Den inneren Engel töten

Ich hab den Namen der Autorin vergessen und nur im Gedächtnis behalten, dass sie einen ziemlich abgefahrenen Krimi geschrieben hat. In dem Interview, das ich las, ging es um die Rolle der Frau, besonders da sie aus einer Kultur stammt, wo es mit der Gleichberechtigung ein bisschen hakt. Ihre Worte waren interessant, doch ich las…

Tag 332/365 – Seltsame Zeiten

Der Dezember steht in den Startlöchern und damit mein Atelier. Es ist eine Menge zu tun, zu renovieren, zu räumen. Gestern habe ich die Umzugskisten gepackt und ich freue mich darauf, die eine Wand mit dieser wundervollen Tapete zu verschönern. Das Bauchwehgefühl bezüglich Weihnachten hält sich in Grenzen. Ich kann gerade ganz gut weggucken, auch,…

Nachtrag 326/365 – Blickwinkel

Die Welt dreht sich und ich bin mitten drin. Schaue mit meinen 1,60 m so ein bisschen von unten auf die Welt. was ist da draußen? Und was macht es mit mir? Ich sehe Sachen und halte sie für gute Ideen. Lauter gute Ideen, ein paar schlechte dazwischen, Schwund ist immer. Zu viele für ein…

Tag 326/365 – Was so im Kopf rumgeht

Ich bin müde. Das Wochenende war anstrengend und ich fühle mich kaum in der Lage, diese Woche zu starten. Rückblickend sind ein paar Dinge gelaufen, über die ich mir klar werden möchte. Es war klar, dass so ein Tag der offenen Tür hardcore ist, vor allem für jemanden wie mich, der wirklich von großen Menschenmengen…

Tag 323/365 – Pausenzeit

Gestern war Pausenzeit. Migräne macht mich bettlägerig und da ist auch nichts dran zu ändern. Sie dauert, so lange sie dauert und das schlechte Gewissen bezüglich der Dinge, die alltäglich zu erledigen sind, muss zurückstecken vor der Erschöpfung. Ein bisschen hat sich der Bauch erholt und alles, was daran hängt. Ein bisschen besser ist im…

Tag 322/365 – Verkorkt

Mein Körper streikt. Ich habe es bereits gestern Abend gemerkt, als die Bauchschmerzen überhand nahmen und ich trotz Feierabend einfach nicht runterfahren konnte. Sorgen kommen dazu wegen Job und Söhnen und all dem, was sonst so anliegt. Der gestrige Tag, dicht gepackt, erfolgreich und voller Termine, wirkte nach. Und ich Frage mich, wie ich ihn…

Tag 321/365 – Finger auf Wunde

Gestern war einer dieser Tage, die ich gerne rückwärts gestrichen hätte. Voll gepackt mit Dienst und ohne echte Erholung würde es gegen Nachmittag prekär. Meine Laune sank gegen Normalnull, eigentlich noch ein paar Grad tiefer. Die Kundschaft tut so, als sei alles wie früher. Abstand Nein danke und ich ergehe mich in Erklärungen, bekomme Widergekäutes…

Tag 320/365 – Seltsame Träume

Mit der Wut kommt die Angst zurück. Fast, als hätte sie neben der Kellertür gewartet, ist raus geschlüpft, während ich dieses unterdrückte Gefühl zugelassen habe, schlich sich heimlich ein und überfiel mich gestern morgen auf dem Weg zum Job. Die Luft wurde eng und das Herz schlug bis zum Hals, als ich an der Kreuzung…

Tag 317/365 – Intervention

Irgendwas lief schief gestern, doch ich weiß nicht was. Der Job war okay und angenehm freitagskurz. Ich bügelte Zusatzarbeiten ab und schaffte es sogar noch beim Lieblingsbäcker der Kundschaft einen Schwung Brötchen zu erbeuten, um die heimische Meute friedlich satt zu stimmen. Der Heimweg, ebenfalls okay, war tageszeitabhängig entspannt und schön anzusehen, die Musik im…