Tag 167/365 – Stürzende Linien

Ich bin gerne analog unterwegs, sogar mit wachsender Begeisterung. Seitdem ich selbst entwickeln kann und ein paar alte Kameras am Start habe, wird es zunehmend interessant für mich. Auch und gerade, weil vieles so unperfekt und zufallsinduziert ist. Bei einem ausgebildeten Fotografen oder einem richtigen Fachmann, ist das natürlich weniger, das mit dem Zufall. Filme…

Tag 128/365 – Gewissensfrage

„Sag Gretchen, wie hältst du’s mit der Religion?“ Glaubst du an eine höhere Macht? Kannst du Schicksal akzeptieren? Oder gehst du regelmäßig an das Wegekreuz und gehst einen Pakt mit dem Teufel ein? Versuchst du, zu bestechen, zu verhandeln? Oder beugst du den Kopf und vertraust darauf, dass alles gut wird? Zu früh für diese…

Überrasch‘ mich

Komm, überrasche mich, zeig mir mal eine neue Seite, ein anderes Gesicht, eine fremde Facette. Mach doch mal etwas andersherum, fang hinten an und schau, was sich ergibt, dreh die Welt auf den Kopf und schüttle sie. Was rausfällt gehört dir. Lass zur Abwechslung mal fünfe gerade sein, vergiss alles, was du gelernt hast und…

Paradox

Wir suchen,was wir verabscheuen, wir brauchen, was wir hassen, wir formen, was wir verachten. Anstatt uns mit dem zu umgeben, was uns weiterbringt, unser Herz zum Singen, uns jeden Tag glücklich sein lässt, umgeben wir uns mit Aufgaben, die uns alles abfordern, denen wir kaum gewachsen zu sein scheinen. Und tun es dennoch freiwillig, leiden,…

Einfach weitergehen

Hier ist der Start, da ist das Ziel. Dazwischen liegen ein paar Meter, eventuell auch ein paar mehr, ganz schön viele, wenn ich es genau betrachte. Schätzen kann ich es nicht. Es könnte durchaus sein, dass ein paar Umwege dazukommen. Die Strecke ist ziemlich unübersichtlich. Schon bald kommt eine Kurve, dann geht es in den…

Wen wir vermissen

Einen Teil des Lebens abgeschritten zu haben, quasi in der Mitte stehend, sowohl nach hinten, als auch nach vorne schauend, habe ich das Bild dieser endlos langen Straßen in den USA vor Augen, die mich gleichzeitig ängstigen und faszinieren. Vorne und hinten Horizont, um einen herum endlose Weite, vielleicht unterbrochen von dem einen oder anderen…

Tag 105/365 – Totpunkte, Wirkungsgrade und Co.

So ein stinknormaler Ottomotor ist eine interessante Maschine. Und damit meine ich noch nicht einmal die hochgezüchteten Motoren von heute, sondern es reicht das Modell, das ursprünglich mal auf dem Reißbrett am Ende des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Das Prinzip dürfte allen bekannt sein. Chemische Energie wird in Bewegungsenergie umgewandelt und dabei wird das Umwandlungssystem…

Einfachheit

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich es sein lassen, mir meine eigene Zeit zu stehlen und ich hörte auf, große Zukunftsprojekte zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Freude bereitet und mich glücklich macht, Dinge, die ich gerne tue und die mein Herz zum Lachen bringen – und ich tue…

Gutenachtgedanken 2.0 – Respekt

Als ich mich selbst zu lieben begann, verstand ich, wie sehr es jemanden beeinträchtigen kann, wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzuzwingen, auch wenn ich eigentlich weiß, dass der Zeitpunkt nicht stimmt und dieser Mensch nicht dazu bereit ist – und das gilt auch, wenn dieser Mensch ich selber bin. Heute nenne ich das…

Gutenachtgedanken – Authentisch

Als ich mich selbst zu lieben begann, erkannte ich, dass Seelenschmerz und emotionales Leid nur Warnzeichen dafür sind, dass ich entgegen meiner eigenen Wahrheit lebe. Heute weiß ich, das ist authentisch sein. Charles Chaplin Das ist die erste Strophe des Gedichtes, das Charles Chaplin anlässlich seines 70. Geburtstages am 16.4.1959 auf seiner Feier vortrug. Authentisch…