Veröffentlicht in Musik

Frisch verknallt

Ich muss gestehen, dass ich Monk zwar kannte, doch nie gesehen hatte. Das habe ich mittlerweile nachgeholt und es war ganz großes Kino.

Aber da war noch was Anderes. Der Titelsong, der in der zweiten Staffel das erste Mal erschien und die Serie bis zu ihrem Ende begleitete, den habe ich ich nicht – wie sonst üblich – direkt übersprungen. Nein, ich bekam nicht genug davon.

Randy Newman?, dachte ich und schüttelte den Kopf. Nie gehört, dachte ich ebenfalls und irrte mich. Jetzt läuft im Hintergrund die erste CD von ihm durch und ich bin hin und weg. Natürlich kenne ich jede Menge von ihm Ob es jetzt um Disneysongs oder Lieder bekannterer Interpreten geht, gehört habe ich sie fast alle schon. Ein bisschen erinnert er mich an Tom Waits mit dieser leicht betrunken wirkenden Gelassenheit und das ist in meinen Augen ein Prädikat.

Ich drehe mal ein bisschen lauter 🙂

Alice

Veröffentlicht in handmade, Mit Farbe oder auch nicht, Musik, Selfmade

Muh-sik

Es gibt Bilder, die haben anders begonnen, als sie enden. Ist in etwa vergleichbar mit einer für den Autoren überraschend endenden Geschichte (was mir dauernd passiert, das aber nur am Rande).

Es sollte eine Dame mit Hut werden, vielleicht eine Füchsin. Daher wählte ich den Hintergrund.

Dann hörte ich das hier – und wer auf gute Stimmen, also so richtig gute, Johnny Cash und Country steht, wird mir beipflichten, dass der Typ genial ist.

Und dann passierte das hier…

Also Kopfhörer auf, Regler in den roten Bereich, Augen zu und tanzen.

Alice

Veröffentlicht in Mal über mich, Musik

Gutenachtgedanken – 80er

Filmtechnisch schwimme ich gerade in den 80er Jahren. Ich habe so Bock (das darf ich hier und jetzt sagen) auf Zurück in die Zukunft, Die Hard I, III und IV (Teil 2 werde ich nie wieder gucken, außer wenn ich total betrunken bin). Letztens haben wir Sea of Love geguckt und ich möchte auch mal wieder Alien schauen und Flashdance, Dirty Dancing und und und….

Es war ein tolles Jahrzehnt, geprägt von viel künstlerischer Innovation, abgefahrener Musik und gefühlt gerade mal zehn Jahre her. Manchmal kann ich es kaum glauben, dass ich schon so alt bin und diese Zeit so verflixt lange vorbei.

Die Abende mit hochtoupierten Haaren, Farrah-Fawcett-Löwenmähne, Schulterpolstern und tonnenweise Haarspray waren doch erst gestern. Ich schmuggelte mich in Discotheken und war dann zu feige, um auf die Tanzfläche zu gehen. Wir tranken heimlich unser erstes Bier, rauchten die erste Kippe, fühlten uns groß und unbesiegbar.

Und auf einmal war es vorbei. Heirat, Abitur, Ausbildung, Studium. Der Ernst des Lebens hatte mich im Griff und die Jahre flogen dahin. Kinder, Job, Hauskauf, sesshaft und doch. Da ist immer noch diese Göre in mir. Sie wird mich wohl bis an mein Lebensende begleiten.

Alice

PS: Irgendwie konnte ich den Link nicht richtig einbinden. Ich bin sicher, ihr wisst, was zu tun ist…..

Veröffentlicht in Musik

Gutenachtgedanken – Musik

Musik gehört zu meinen effektivsten Launeanhebern. Manchmal verliere ich mich auf youtube und meine Umgebung darf mitleiden. Ein kleiner Exkurs in unsere heutige Abendbrotmusik

Spätestens an diesem Punkt waren alle ziemlich genervt von mir 🙂

Wenn ihr mögt, klickt euch durch unsere Abendessenmusik. Die beiden letzten Songs glänzen durch den hervorragenden Sänger (sofern man auf tiefe Stimmen steht, so wie ich)

Alice

Veröffentlicht in Mal über mich, Musik, Psychokram

Kommt mit…

Ich bin noch immer nicht begeistert, Musikvideos als Aufhänger zu nutzen, aber seit mich ein anderer Beitrag vor zwei Tagen an diesen Song erinnerte, geht er mir nicht mehr aus meinem überfüllten Schädel. Diese Version kannte ich noch nicht, ich mag den Blues, amüsiere mich immer noch darüber, dass Gabriel sein eigenes Lied nicht singen kann, kaum einen Ton trifft.

Es geht auch nicht um Perfektion in diesem Lied, es würde klar und ungebrochen wahrscheinlich auch nicht so wirken.

Spring ins Wasser, lass dich wieder aufs Leben ein, lass los, auch deine Angst, auch wenn du den Boden unter den Füßen nicht mehr spüren kannst. Egal, was dich verletzt hat, das Wasser trägt dich, es trägt dich weiter und wäscht den Schmerz von deiner Seele ab. Der Strom nimmt dich mit, gibt dir keine Chance in der Vergangenheit zu verharren, weiter, weiter ohne Halt, du kannst dich nicht dagegen wehren und du wirst feststellen, dass es leichter wird, wenn du dich darauf einlässt. Darauf getragen zu werden, zu vergeben, hinter dir zu lassen, loszulassen.

Alice

Veröffentlicht in Musik

Jeder soweit er kommt

Wir machen alle Entwicklungen durch, Phasen würden manche sagen, aber so ganz richtig ist das nicht. Phasen sind ja irgendwann vorbei und ich trete in die nächste ein. Entwicklung ist nach beiden Seiten offen und lässt mehr Spielraum.

Jetzt musste ich heute morgen vernehmen, dass ein bekannter Musiker, der seit vierzig Jahren oder länger seinen Stil verfolgt im relativ bejahrten Zustand beschloss, nun doch mal alles anders zu machen. Neuer Stil, neue Musik, ausprobieren und sehen, was passiert. Geld verdienen wird er damit nicht mehr müssen.

Und ein Raunen geht durch die Musikszene. Das kann, das darf doch nicht sein.

Ich habe mich amüsiert und einmal versucht, mich in so eine Person zu versetzen. Da spielt man nun jahrein, jahraus dieselben erfolgreichen Songs. Und das Publikum jubelt. Man selber bekommt Würgreiz, weil man die Lieder, die zwar selbst geschrieben und mit Herzblut verfasst einfach zu oft gehört hat. Und – was noch erschwerend hinzu kommt – man ist ja nicht mehr derselbe.

Was hat ein Siebzigjähriger noch mit dem Mittdreißiger zu tun, der den Song einst schrieb. Ich hoffe mal, herzlich wenig. Ich gehe von Entwicklung aus in menschlicher Hinsicht, von einer Änderung des Blickwinkels, von Reife, von einer gewissen Abgeklärtheit, auch wenn ich nicht genau weiß, was das heißt.

Und dieser alte Mann wird genötigt, auf jung zu machen, von Herzschmerz zu singen, obwohl seit vierzig Jahren glücklich verheiratet, von Orientierungslosigkeit, obwohl er längst angekommen ist.

Neue Töne sind häufig erst einmal fremd und ungewohnt, ich lasse mich aber lieber darauf ein, als auf einen siebzigjährigen Jürgen Drews, der immer noch versucht, ein Mädchen im Kornfeld zu verführen. Und ich frage mich dauernd, was er wohl tun wird, wenn sie ja sagt.

Alice

Veröffentlicht in Musik

Ein bisschen Musik

Ich als alter Bates-Fan hab was Nettes gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Sie liefen mir bei Instagram über den Weg und haben sehr charmant und persönlich für sich Werbung gemacht. Hört mal rein

Viel Spaß dabei

Alice