Mal wieder

Es gibt Filme, die schaue ich nur ein mal. Das heißt nicht, dass sie schlecht sind, das heißt nur, dass sie mir alle Geheimnisse offenbart haben, dass ich nichts mehr wissen möchte von ihnen oder über sie. Und es gibt diese Filme, wie Fight Club. Die schaue ich immer wieder und werde nicht satt. Heute…

Der schnelle Kick

Wer kennt es nicht, das Problem mit dem Schokoriegel? Er ist immer näher als der Salat oder das sorgfältig zubereitete gesunde Essen. Wir greifen zu, weil der Magen gerade knurrt und so ein süßes Stück unserer Seele so gut tut. Und so läuft es immer. Also fast immer, zumindest bei mir. Die Zigaretten, die herumliegen,…

Tag 38/365 – Früher war mehr Schnee

Draußen schneit es. Es ist weiß, wie es früher war, als ich in den Schneeverwehungen spielte, Schneemänner baute und das Auto stehen bleiben musste, weil unsere Straße eine Eisbahn war. Es wurde kein Katastrophenschutz gerufen und die Warnungen im Radio beschränkten sich, auf die Warnung, vorsichtig zu fahren. Der Mann hat Nina an und schüppt…

Tag 37/365 – Schiss

Gerade macht mir vieles Angst. Nicht nur das Unwetter, was gerade auf uns zu rauscht und durch dessen Vorboten ich heute fahren darf, weil der Sohn so lange wie möglich bei der Freundin bleiben will. Auch alles andere, was hier gerade so passiert, macht mich nervös. Ich weiß nicht wirklich, wie es weitergeht. Da gibt…

Vorfreudengeschichten

Als ich heute in die Wanne hüpfte, erinnerte ich mich daran, wie es war, als das Badezimmer neu war. Dieses Haus ist ein Altbau und es war eine halbe Ruine, als wir einzogen. Da das Geld knapp war, musste vieles erstmal so bleiben, wie es halt war und konnte erst nach und nach ausgetauscht werden….

Tag 36/365 – Erste Liebe

Jetzt ist ein Zehntel des Jahres schon unbemerkt vorbeigerauscht und in meinem Kopf ist irgendwie immer noch erster Januar. Gestern sangen im Sonnenschein die Vögel und die zu spät gepflanzten Tulpen stecken frech ihre Triebe aus der Erde. Ich bin früh wach. Nicht so sehr, dass ich darunter leide, auch wenn die Schlafmenge knapp war….

Tag 35/365 – Anpassung

Anpassen klingt nach Herde und hat für mich einen kleinen unangenehmen Beigeschmack. Andererseits sind wir soziale Tierchen und ohne ein gewisses Maß an Bereitschaft, sich einzufügen, wird es schwierig. Natürlich kann jeder alleine durch das Leben trudeln, doch das wird auf Dauer schwierig und ganz schön einsam. Man kann sich nahezu an jede Umgebung anpassen….

Tag 34/365 – Schräge Träume

Mal wieder mit Migräne aufgewacht oder immer noch gehabt ( und das Bauchweh war nur ein Symptom davon), doch jetzt geht es besser. Seit einigen Wochen schlafe ich endlich besser, das ewige Aufschrecken und das Wachwerden um drei oder vier Uhr in der Früh hat weitgehend aufgehört und ich träume auch wieder. Und wie das…

Wer denn nun?

Ich neige dazu, manchmal Bücher zu nutzen, die mir dabei helfen könnten, mci besser zu verstehen. Das hat bereits seltsame Ausmaße angenommen in meiner Vergangenheit. tatsächlich geholfen hat keins, weil es das nicht kann. Was sie allerdings können, ist gute Fragen zu stellen. Welche, die ich mir bereits selbst nicht stellen wollte oder einfach verwarf,…

Tag 31/365 – Theorien ersetzen

Die Nacht war kurz, ein Alptraum holte mich aus dem Bett. Ich hoffe, dass er meinen Ängsten geschuldet ist und nicht prophetisch. Die Kopfschmerzen hat eine Tablette auf ein erträgliches Maß heruntergebrochen und ich habe die Ruhe nachzudenken. Wenn man überhaupt von Erziehung reden kann, bin ich so aufgewachsen, dass alles, was passiert, meine Schuld…