Veröffentlicht in Experiment, Fotografie

Unfassbar

Ich hätte es nicht erwartet, doch es funktionierte.

Die zur Lochkamera umgebaute Agfa 44 hat erste Ergebnisse geliefert.

Blende 291, Brennweite 116mm, Lochdurchmesser 0,39mm

Alice

Veröffentlicht in Experiment, Fotografie, Mal über mich, Psychokram

Selbsttherapie – Achtung Selfie!

Ich habe eine verwerfliche Idee. Ich möchte mich selbst kurieren. Zumindest teilweise.

Wie ich schon mal schrieb, hasse ich es fotografiert zu werden. Ich kann mich mit dem, was ich da zu sehen bekomme, meistens nicht identifizieren. Aus diesem Grund muss ich jetzt leiden – und ihr auch.

Erwähnte ich schon, dass ich Selfies hasse? Ihr auch? Dann bekommt ihr jetzt was auf die Augen. Ich werde jeden Tag ein Selfie posten (auf dem ich mich zumindest einigermaßen mag) und ein wenig dazu schreiben. Wen es nervt (was ich verstehen kann), der möge einfach weiterblättern. Da ich immer „Achtung Selfie“ drüberschreibe, sollte das nicht so schwer sein. Es kostet mich Überwindung, aber das ist vielleicht auch ganz gut so.

Also Achtung… Augen zu… Trommelwirbel….

Alice

Veröffentlicht in Experiment, Fotografie, Selfmade, Weitgehend schwarz-weiß

Doppeltgemoppelt

Ich bin gerade so geflasht. Ich habe experimentiert mit einer meiner Analogkameras. Und zwar habe ich einen Film mit der falschen ISO eingelegt und eine Runde konsequent unterbelichtet (ISO 400 statt der notwendigen ISO 100) Dabei habe ich vorwiegend Strukturen, also Bäume, etc. fotografiert. Den Film habe ich dann normal zurückgespult und wieder eingelegt. Diesmal mit der richtigen ISO belichtet und Portraits von meinem Mann gemacht. Das Ergebnis hat mich umgehauen. Und ja, kann man auch digital. Analog und dann auch noch selbst entwickelt, ist für mich aber was ganz besonderes 🙂 Ich freue mich auf die ersten Abzüge 🙂

Viel Spaß damit 🙂

Alice

Veröffentlicht in 365 Tage, Experiment, Mal über mich, Schreiben

Tag 73/365 – Mehr Licht

Goethe soll auf seinem Sterbebett nach mehr Licht verlangt haben. Ob das eine Legende ist oder den Tatsachen entspricht, weiß ich nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass das die letzten Worte sind. Wer geht schon gerne ohne Laterne in die Dunkelheit.

Die letzten Tage waren von Lichtmangel geprägt. Selbst wenn man viel draußen unterwegs war, bekam man nicht genug. Und wer macht bei Dauerregen und Sturm schon ausgedehnte Spaziergänge?

Die Folgen waren spürbar. Müdigkeit , Migräne (in meinem Fall), schlechte Laune, Gereiztheit und allgemeine Motivationsprobleme, wo man hin sah. Und auch die Hunde waren unausgeglichen und nervig.

In der nächsten Woche soll die Sonne wieder verstärkt scheinen. Dann wird es wärmer und es gibt für uns alle mehr Licht.

Vielleicht Zeit für ein neues Projekt? Unter der Dusche kam mir gerade die Idee, dass eine Anthologie zu einem Thema doch eine schöne Sache wäre. Für mich alleine wäre das kaum zu stemmen. Selbst bei meinem Schreibfleiß, muss ich doch auch noch mal was Anderes machen. Vielleicht hat ja jemand Lust, sich zu beteiligen?

Da die meisten hier Augenmenschen zu sein scheinen, fiel mir spontan der Begriff „Beobachtungen“ ein. Das wäre weit genug gefasst, um viele Ansätze zu finden und würde auch die Hobbyfotografen mit einbeziehen. Das Genre ist dementsprechend egal, den Textumfang würde ich gerne begrenzen auf ca. 400 Wörter. Wer Lust hat mitzumachen, kann sich ja in den Kommentaren verewigen, dann habe ich schon mal eine Vorstellung, ob Interesse besteht. Ansonsten lege ich schon mal was vor.

Jetzt, wo das Licht wiederkommt, macht das Schauen auch wieder mehr Spaß.

Alice