Tag 336/365 – Ausgequakt

Gestern war anstrengend. Selbst, wenn nur wenig im Atelier gemacht werden muss, das Streichen im Treppenhaus, das Schleppen und Räumen und die ganzen Drumherumsachen, die haben mich schon geschafft. Aber dafür sieht es jetzt schon echt nett aus. Ein paar Dinge sind noch zu erledigen, aber das wird werden.

Die Muskeln jammern und ich spüre gemeinerweise eine aufziehende Erkältung. Und – wie so oft in dieser Zeit – hoffe ich, dass es eben nur ein Schnupfen ist und nichts anderes. Geimpft oder nicht.

Überhaupt nervt mich die aktuelle Situation. Gerade jetzt spüre ich, dass die dauernde Anspannung dazu führt, dass die allseits gehassten Panikattacken wieder da sind. Morgens im Dunkeln überfallen sie mich, rauben mir Atemluft und Ruhe. Zeit, einmal hinzuschauen, was mich gerade so porös macht. Zeit, durchzuatmen und den Stress zu reduzieren, das brauche ich jetzt. Und das Wissen, dass es jetzt erstmal alles wieder chaotischer wird, das macht es nicht besser.

Irgendwie habe ich gerade ausgequakt. Und das ist dann wohl so.

Alice

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Raphael sagt:

    Die Augen, mit feinem Strich getroffen, zwar müde, melancholisch –

    doch bei den Füßen, ähh …
    gibt es mal richtig Auf- und Vortrieb.

    Denke gerade ganz wirr und hinten im Stübchen,
    ob es als nächtes einige Striche zu Hasenfüßen gibt?

    Nee, so ist besser, strampel dich mit dem Equipment mal so richtig frei …

    Alles Liebe,
    Raffa.

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