Tag 287/365 – Auf einmal

Manchmal passiert ganz wenig. Dann überlege ich, warum ich mir überhaupt diese sündhaft teure Kamera gekauft habe. Die andere tat es doch noch. Und überhaupt, was bilde ich mir ein.

Und dann ist es ganz still um mich herum und ich denke über ein neues Hobby nach. Wenn nichts zu fotografieren da ist, dann muss man es halt lassen. Das kommt daher besonders zum Tragen, weil ich mich den Menschen ein bisschen verschrieben habe und zu einem Portrait gehört ein zweiter Mensch, wenn man nicht mit Selbstauslöser rumhampeln will.

Und jetzt ist es schlagartig (fast, aber nur fast) zu viel. Gestern nach einem kleinen netten Fototermin mit einer charmante Dame, durfte ich einen alten Freund fotografieren. Und das an einem echten Lost Place Ort. Jetzt ist es glücklicherweise so, dass wir rein durften, allerdings war nicht die Tür geöffnet. Wir mussten wie die Einbrecher durch ein zerschlagenes Fenster einsteigen, nachdem wir mit dem Equipment durch meterhohes Unkraut gestiefelt sind.

Es war anstrengend und es war schön. Ich hadere noch mit der Technik. Tatsächlich wäre es gut, wenn mir einer mal die Sache mit dem Licht erklärt. Faktisch hätte ich den Blitz nutzen sollen nebst Fülllicht, doch manchmal ist man so doof und schraubt stattdessen die ISO hoch.

Und heute ist ein Vorgespräch für das nächste Shooting.

Ich hab also zu tun und das nicht zu knapp, was mich freut und sehr zufrieden macht. Selbst wenn es in der B-Note Abzüge gibt.

Habt einen spannenden Tag.

Alice

5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wortman sagt:

    Übung macht den Meister und nur aus Fehlern kann man lernen.

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    1. Ach klar, ärgern tut es mich trotzdem, was ja auch ein Ansporn ist 😉

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      1. Wortman sagt:

        Das stimmt natürlich.

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  2. Hallo, dranbleiben und üben üben … Ich musste leider aufhören hatte nicht auf alte Hasen gehört und dann machte plötzlich die Muskulatur im Arm und Handgelenk Probleme. Tip von mir lass die ISO wo sie ist und mache erstmal die Blende auf und war volle Lotte. Taste dich dann langsam weiter und behalte die Tiefenschärfe im Auge. In der Mode Fotografie waren meine ersten Versuche alle für die Tonne und zum Schluss, also nach 25 Jahren hatte ich Tränen in den Augen als die Schmerzen immer größer wurden. Ich bin dann noch auf was kleines umgestiegen aber das war nicht das Gleiche 😉 Liebe Grüße 😎

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    1. Danke fürs Mutmachen. Ja, ich bleibe dran und habe auch eine Idee, wie ich das Debakel beim nächsten Mal minimieren kann. Ich mag kein Blitzgerät, obwohl wichtig und ich auch eins besitze (allerdings günstige Japanklasse). das mit den Händen tut mir leid. Spontan fällt mir eine Systemkamera ein, aber das ist nicht das gleiche. Zumindest für mich, auch wenn sie ohne Zweifel leichter sind. 25 Jahre Modefotografie, Respekt, das klingt nach Unmengen an Wissen und Tricks.
      Alles Liebe und Gute für Hände und gegen die Schmerzen
      Alice

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