Tag 264/365 – Planänderung

Eine Chance, auf die ich mich gefreut habe, muss verschoben werden. Andere Termine grätschen beim Gegenüber dazwischen, ich muss mich auf 2 Wochen einstellen. Das frustriert, weil ich nicht so weiterkomme, wie ich wünsche. Überhaupt komme ich gerade nicht vom Fleck auf allen Kanälen und ich frage mich mal wieder, ob dieser Weg nun doch der Richtige für mich ist. Typische Selbstzweifel, die ich kenne und die ich gerade nicht gebrauchen kann, wo so Vieles unsicher und schräg ist.

Ein guter Rat, den mir eine Dame gab, die ich fotografieren durfte, könnte helfen. Nämlich einfach mutig sein. Loslegen und machen, statt zu hadern und einfach auszuhalten, dass nicht alles so läuft, wie ich es wünsche. Zurückblickend bin ich noch zu selten mutig gewesen, schon gar nicht bei dem, was ich so frech Kunst nenne. Da liegt noch Vieles im Argen und ich möchte mich trauen, möchte machen statt zu warten und zu hoffen, dass die Chancen zu mir kommen.

Ich habe nichts zu verlieren, das ist klar. Außer die Möglichkeiten vielleicht, die vorbei ziehen und nicht genutzt werden.

Der heutige Tag wird turbulent. Vieles ist unplanbar, was ich schätze. Improvisation ist gut, leichtes Chaos gespickt mit einer Portion Katastrophe. Trotzdem habe ich gut geschlafen, irgendein Stresshormon hatte ein Einsehen und ließ die Zügel locker. Das Traumpferd galoppierte und mir wird klar, dass Mut und Tun die besten Medikamente sind. Und loslassen, was mich am Boden hält, ein paar Sandsäcke abwerfen und meine Zeit für mich benutzen.

Alice

7 Kommentare Gib deinen ab

  1. Grinsekatz sagt:

    SO ist das wohl mit vielen Unternehmungen.

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    1. War auch im Spam… meine Güte…
      Jepp, eine sehr wahre Geschichte und für mich als klassische Widderfrau mit Kopf durch Wand und so, recht schwer zu ertragen… Ich mach langsam und lass wachsen … du auch

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  2. Lars Döbler sagt:

    Die Alte Dame hat einfach recht. Mach und freu dich über das machen. VG Lars

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    1. Ja, das ist genau der richtige Weg…. Liebe Grüße

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  3. Raphael sagt:

    „Freude und Vertrauen“ ist das Motto,
    welches mir vor Wochen geschenkt wurde …

    Doch mit der Umsetzung komme ich nicht so ganz voran,
    stelle mir selbst Beine, übe den Schlendrian weiter
    und von außen kommen auch diverse irritationen.

    Scheint wohl eine „aktuelle Zeitqualität“ zu sein,
    die aber auch gut und gerne überwunden werden darf.

    Eine liebe Freudin hatte früher immer diese zwei Worte auf ihren Lippen,
    in jeder Lebenssituation:
    „Hab Mut!“

    … und wie du so passend schreibst, geht der ab, also der Mut,
    dann gehen auch die Gelegenheiten dahin.
    „Wie doof man dann ist/war?“ – die Frage habe ich mir auch oft genug gestellt,
    auch wenn ich andersherum viel zu oft zu über-mutig war
    und die Bruchlandung eine „andere“ war.

    Alles Liebe,
    wir kriegen das schon passend sortiert!,
    Raffa.

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    1. Leben ist nicht so leicht, wie es scheint. Und dann wieder ganz einfach. Das Beste daraus zu machen heißt weder Erfolg noch Geld noch ein hehres Ziel. Ein gutes Leben und darauf vertrauen, dass sich die passenden Türen zur rechten Zeit öffnen. Ich kenne das gut mit dem Schlendrian und dem Beinchen stellen. Aufrappeln ist schwer, wenn man lang im Schlamm liegt. Doch es nützt nichts. Schließlich haben wir als erstes das Aufstehen gelernt.
      Alles Liebe dir
      Alice

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