Tag 258/365 – Gutes und weniger Gutes

Meine spontane Kontaktaufnahme mit einem Freund zwecks Shooting trägt Früchte. Er hat Zugang zu ein paar sehr spannenden Orten, wo ich ihn und vielleicht seine Band fotografieren kann. Da es dort sehr düster ist, musste ein Akkulicht zusätzlich besorgt werden. Heute irgendwann kommt es an und ich bin gespannt, wie die Lichtausbeute ist.

Die (Vor-) Freude hielt nur kurz an, denn der Sohn hat Ärger an seinem Nebenjob. Nachdem man ihn am zweiten Arbeitstag für zehn Stunden an die Kasse stellte, stimmt dieselbe am Abend nicht. Es geht um keine große Summe und sie ist auch noch zugunsten der Firma, aber das könnte die Kündigung bedeuten. Was für mich heißt, wieder mit ihm weiter zu suchen und den Kurzen aufzubauen. Routine kommt nicht durch Ins-kalte – Wasser-werfen und das alles zum Mindestlohn. Was für ein Laden.

Es wäre tatsächlich mal schön, wenn für eine Weile alles einigermaßen rund laufen würde. Die letzte, einigermaßen erholsame Nacht würde demnach direkt wieder von einer kurzen abgelöst. Ich versuche, irgendwie mit dem ständigen Bauchgrummeln klar zu kommen, doch da muss ein Umdenken ran, sonst gehe ich in kurzer Zeit wieder auf dem Zahnfleisch.

Der Schlaf flüchtet mich. Ich weiß warum. Gut ist, dass ich eine grobe Idee habe, wie ich damit umgehen kann.

Alice

9 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wortman sagt:

    Das wundert mich ein wenig, dass da eine Welle gemacht wird, wenn die Kasse im positiven Sinne nicht stimmt. Wenn mehr drin ist, als es müsste…

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    1. Es geht halt darum, dass sie nicht stimmt. Und wenn die Kunden merken, dass zu wenig heraus gegeben wurde, zweifeln sie an der Seriosität. Aber einen Anfänger am zweiten Tag für 10 Stunden an die Kasse zu stellen, das finde ich grob fahrlässig. Er muss doch erst Routine entwickeln. Da würden mir auch jede Menge Fehler passieren. Und das alles für 9,60 die Stunde… ich bin ein bisschen angesickt…

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      1. Wortman sagt:

        Das bekommen die Kunden gar nicht mit 😉 Nur, wenn jemand explizit seinen Kassenzettl nachrechnet vor Ort.
        10 Stunden sind überhaupt nicht erlaubt – zumindest unter 18… drüber dann mit einer Stunde Pause.

        Scheiß Laden würde ich sagen.

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      2. Ist über 18 und hat 2×30 Minuten Pause… soweit okay. Aber ich würde auch Fehler machen. …

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      3. Wortman sagt:

        Niemand ist fehlerfrei.

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  2. Da muss er halt noch lernen ein wenig cleverer werden um dann zu sagen: ein Kunde hat auf die Herausgabe des Kleingeldes verzichtet, weil er es eilig hatte.

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    1. Hihi… gebe ich weiter

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