Tag 214/365 – Neue Strukturen und alte Probleme

Der Mann muss wieder arbeiten und ich bei mir ist es in zwei Wochen auch wieder so weit. Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie genau die Strukturen mit der kleinen Bestie aussehen können. Ein paar Alltagsmuster haben sich bereits etabliert. So die Aufstehuhrzeit und ihr optimales Fütterungsmuster. Der Rest muss überlegt werden und es scheint ganz gute Lösungen zu geben. Die Box ist eine große Hilfe und ich bin zuversichtlich, dass wir alles gemeinsam gut wuppen werden. Wäre doch gelacht. Bei den anderen hat es schließlich auch bestens geklappt.

Jetzt liegt sie nach eineinhalb Tobestunden entspannt in der Kiste, schaut schläfrig zu mir rüber und ich habe ein wenig Zeit für mich.

Die sieben basischen Tage, die ich mir pro Monat vorgenommen habe, starten heute. Also wieder Obst und Gemüse 2.0. Ich freu mich drauf, hatte sich doch der Schlendrian in den letzten Tagen ordentlich breit gemacht. Dieser Unartenverteidiger ist ein Dauerproblem. Es gibt Dinge, die ich mag und von denen ich weiß, dass sie mir nicht so gut tun. Halte ich bewusst dagegen, habe ich sie im Griff. Lasse ich locker, nehmen sie schnell überhand. Und nein, sechs Wochen strikte Abstinenz reichen nicht, um sie endgültig aus meinem Leben zu werfen. ich bin Suchtmensch, mein Belohnungszentrum braucht Futter. und gerade, ja gerade, ist es anstrengend und die nicht konsumierbaren Belohnungen sind dünn gesät.

Zu allem Übel habe ich gestern auch noch einen Film versaut. Ein neuer Entwickler, zwar laut Anleitung behandelt, doch einiges nicht bedacht und bis auf wenige Bilder war das Ergebnis ein schlappes grau. Nicht mein Geschmack, die ich doch starke Kontraste mag und nicht so fluffigen Kram. Film braucht Licht. Ich auch.

Die Achtsamkeit klappt manchmal und manchmal ärgere ich mich darüber, dass ich wohl die einzige hier bin, die versucht, dass es besser wird. Renitent sind sie gelegentlich und ich frage mich, was ich dagegen tun kann. Tritte in Popos helfen nur bedingt und mich beschleicht die Lust, die Finger raus zu lassen aus deren Leben, zu beschließen, dass es genug war.

Pustekuchen. Die Termine diese Woche sind im Wesentlichen nicht meine. Altes Problem, auch dieses.

Die Kleine schläft, die großen dösen noch, mögen noch nicht von der warmen Decke runter. Mir ist auch noch nach schlafen irgendwie. Mag am Wetter liegen oder überhaupt.

Habt einen entspannten Tag.

Alice

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Easy like Sunday morning…. kommt mir da in den Sinn… 🙂

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    1. Aber nur von Faith No More!!!

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      1. Aber natürlich… (!!!)

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