Etüdensommerpausenintermezzo II – Irgendwo in Afrika

Zum Etüdensommerpausenintermezzo bei Christiane.

An der Wasserstelle treffen sich die Tiere. Die Sonne geht unter und es passiert das, was auch bei uns Menschen zu beobachten ist. Haben wir ein gemeinsames Interesse vergessen wir für einen kurzen Moment unsere Feindschaft, das oben und unten und sitzen relativ einträchtig nebeneinander, stillen unseren Durst während die Schatten länger werden und uns ermahnen, dass nicht mehr viel Zeit bleibt.

Ich war vorher noch nie in Afrika und ich muss mich dauernd kneifen, weil ich es nicht glauben kann, auch wenn die Gerüche und Geräusche so fremd und exotisch sind, dass mir klar wird, nicht mehr zu Hause zu sein.

Wir sind nicht mehr in Kansas, Toto, möchte ich rufen und einen imaginären Wuschelhund über die gelbe Straße begleiten. Doch jenseits des Regenbogens sah es vertrauter aus als hier, wo Regen saisonal bedingt Mangelware ist und über den Verdursteten die Geier ein schräges Konzert geben.

Der Jeep steht im Schatten und ich beobachte den Moment, an dem der Wettlauf, seinen Durst zu stillen, endet. Sind die potentiellen Opfer vor den Jägern fertig, gehen sie bereits auf Abstand während das Löwenweibchen noch ihre raue Zunge in die trübe Pfütze tunkt. Ist der Jäger früher fertig, setzt er sich auf, putzt die Schnurrhaare zum Schein und man sieht die Muskeln unter dem gelben Fell sich anspannen, ahnt, dass gleich ein Hetzjagd beginnt, die mit Hunger oder Tod endet.

Ich starte den Wagen und das ungewohnte Geräusch schreckt die Tiere auf. Sie rennen in alle Richtungen, die Löwin macht einen halbherzigen Versuch bei einem Zebra, doch sieht ein, dass der Vorsprung schnell zu groß wird. Sie wird hungrig schlafen gehen heute oder später ein unvorsichtiges Opfer finden. Ich bin zufrieden, wenn ich es nicht sehen muss. Ich sehe sowieso zu viel von dem, was ich nie sehen wollte.

Und ich bin hier. Mitten im Nirgendwo, in meinem persönlichen Narnia ohne Schneekönigin, einem Wunderland, heiß, trocken und fremdartig.

Es war anders geplant gewesen, der Urlaub an der Ostsee war gebucht, die Taschen mit allerhand Nützlichkeiten gefüllt, ein bisschen Platz für Andenken gelassen und Vorfreude. Der Biogasthof mit ökologischer Dachbegrünung und selbst erzeugtem Solarstrom wartete auf mich und es sah nach einer entspannten Zeit aus. Bis dieser Brief kam. Drei Tage vor der Abreise während ich gerade eine Videokonferenz mit meinen Kollegen beendete, wir uns eine schöne Zeit wünschten und ein ausgedehntes Sommerloch nebst dazugehöriger Langeweile, klingelte der Postmann und brachte mir ein gegen eine Unterschrift offiziell einzutauschendes Kuvert. Ich war erstaunt, hatte ich außer diesem bisher nur die Kündigung meiner alten Firma auf so einem Weg erhalten, was mich unsicher und skeptisch machte. Doch es sah nicht nach Kündigung aus, eher nach einem weit gereisten großen Brief, der ein wenig abgestoßen und fleckig aussah und eine Reihe bunter Briefmarken trug mit Stempeln, die ich nicht identifizieren konnte. Als ich es öffnete, fand ich darin einen Schlüssel und einen mehrseitigen handgeschriebenen Brief.

Der Schlüssel sah alt aus, wirkte wie einer Haustür zugehörend oder einer anderen Tür, die gut verschlossen werden wollte. Dabei war er überaus exotisch verziert mit winzigen metallenen Vögeln und Elefanten. Der Brief schien in einem Hotel geschrieben worden zu sein, wie es der Briefkopf, der mit einem putzigen Glühwürmchen verziert war, verriet. Die aufgedruckte Adresse sagte mir nichts, doch ich konnte zumindest den Kontinent erraten. Irgendwo aus Afrika kam er und ich begann zu lesen.

Um es kurz zu machen, war ich am Ende genauso ratlos wie zu Beginn. Ich hatte nur soviel verstanden, dass ein Mensch, mit dem ich angeblich verwandt bin, verschollen ist, abgängig seit drei Monaten, wenn man die Zustellzeit einbezieht und der Anwalt dieses Großonkels, wenn ich das richtig verstanden hatte, den Auftrag hatte, mich zu kontaktieren, sollte das wohl Erwartete eintreten. Ich solle dann nach Afrika reisen, mich an diesem kleinen Ort irgendwo im Nirgendwo einfinden und ihn suchen oder retten oder zumindest seinen Verbleib überprüfen.

Und damit mir die Entscheidung leicht fiel, war der letzten Seite des Briefes ein Flugticket angeheftet, das glücklicherweise nicht nur für den Hin- sondern auch für den Rückflug galt.

Das Gefühl, überrumpelt worden zu sein, trifft nicht im Geringsten das Gefühlschaos, das ich in den nächsten Stunden durchlief. tausend Gedanken schossen durch meinen Kopf, angefangen von einer groß angelegten Falle, die mich an die Serienbriefe erinnerte, die manchmal im Spamordner landen und mir versprechen, ich würde Millionen erben, wenn ich den baldigen Erblasser nur mit einer kleinen Spende von wenigen tausend Euro aus dem aktuellen Schlamassel holen würde. Doch ich entschied, offen zu bleiben und begann, herumzutelefonieren, um von meiner Seite ein wenig den Wahrheitsgehalt abzuklopfen. Wegwerfen konnte ich das Geschreibsel und den Schlüssel schließlich immer noch. Und nebenbei fiel mir eine Geschichte ein, die meine Oma mir über ihren Bruder Heinrich erzählt hatte. Und der wohl ausgewandert sei, um als Lehrer in Afrika Entwicklungshilfe zu leisten.

Leider war meine Oma längst verstorben, mein Vater erinnerte sich ebenfalls nur sehr dunkel an diese Person, von der erwartet worden war, dass sie bereits lange tot und in einem fremden Land begraben lag, auch wenn er, wenn ich richtig rechnete, als jüngster Bruder der Oma höchstens siebzig oder ein bisschen darüber sein müsste.

Also recherchierte ich, rief bei uralten Bekannten meiner Großeltern an und am Ende sogar beim deutschen Konsulat dort unten und erhielt unerwartet die Bestätigung, dass diese Geschichte wohl wahr sei, er seit fünfzig Jahren dort lebe, eine kleine Dorfschule geleitet habe und jetzt, kurz nach dem Eintritt in den Ruhestand verschwunden sei. Die Polizei sei besorgt, erzählte man mir, aber nicht allzu sehr, denn Menschen verschwinden in diesem großen Land eben manchmal und man könne nicht alle finden.

Ich kann nicht sagen, dass ich nun sofort bereit war, meine Pläne umzuwerfen, denn was hatte ich mit diesem Menschen zu tun, der mich nie kennenlerne, nie kontaktierte, nie einlud in seine Welt und de auf einmal erwartete, dass ich als Detektiv in einer mir vollkommen fremden Kultur agierte. Andererseits reizte es mich natürlich. Afrika ist besser als Ostsee und der Urlaub würde nichts kosten außer Mut und ein wenig Organisation. Tatsächlich wurde auch nicht erwartet, dass ich erfolgreich bin, sondern lediglich, dass ich es versuche, ihn nicht aufgebe ohne wenigstens einen Blick auf die Situation geworfen zu haben.

Also rief ich den netten Biohofwirt an, der meine Stornierung gar nicht so nett aufnahm, packte die Koffer aus und wieder ein, füllte die Reiseapotheke mit nützlichem Inhalt und legte sogar die Fliegenklatsche oben auf die langen Hosen und leichten Blusen. Am Flughafen war in der Abendmaschine noch ein Platz frei, den ich annahm, verwundert über die wenigen Hindernisse, die sich vor mir auftaten oder besser gesagt, nachgaben, was ich nicht gewohnt war.

Der Himmel war bewölkt, als ich losfuhr und über dem Horizont war ein Wetterleuchten zu sehen und etwas in mir freute sich auf das Abenteuer und die ausdauernde Sonne.

Die ersten Tage waren wenig aufschlussreich. Ich traf den Anwalt im Hotel, einen älteren, sehr gepflegten Herrn, der mir in stark akzentgeschwängertem Deutsch die Geschichte erläuterte und ebenso wenig wie ich wusste, für welche Tür der Schlüssel, den er zum Verwahren bekommen hatte, gedacht war. Ich besuchte seine alte Schule, die inzwischen von einem jungen und zugegeben sehr attraktiven Lehrer geführt wurde. Ich suchte sein Haus auf, durchsuchte aufgeräumte Zimmer und geordnete Korrespondenz ohne jedoch die Tür zu finden. Ich machte einen Termin beim Konsulat, trank heißen würzigen Tee mit einem netten Mann, der mir nicht weiterhelfen konnte, aber ein Date vorschlug. Und am Ende setzte ich mich in das kleine Straßencafé, das er wohl so mochte und das mir der Anwalt empfohlen hatte. Die Menschen, die ich dort auf ihn ansprach, erinnerten sich gut an ihn. Doch niemand hatte eine Idee, wo er sein könnte.

Aufgeben wollte ich zwar nicht, doch ich bewerte diese ganzen Versuche inzwischen als aussichtslos. Es war eine Schnapsidee gewesen, doch nicht so eine, die ich bereue. Vielmehr genieße ich dieses Land und eine tiefe Zuneigung erwächst aus Gerüchen und Landschaft, aus Geräuschen und fremden Aromen. Die Menschen, die mir begegnen, sind offen und freundlich, ich lache viel mit ihnen, auch wenn wir uns teilweise nur mit Gesten verständigen können.

Jeden Abend fahre ich zur Wasserstelle und beobachte das Nebeneinander dieser so unterschiedlichen Charaktere, vereint bei dem Wunsch, ihren Durst zu stillen.

Ich habe auch Durst, stelle ich fest. Aber einen, den Wasser nicht löschen kann. Ich habe Durst nach Miteinander, nach Zusammenhalt, nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten und danach, nicht mehr ständig in Konkurrenz zu allem und jedem zu stehen.

In drei Tagen endet mein Urlaub und der junge Schulleiter hat mir scherzhaft eine Stelle an seiner Schule angeboten, als ich mich verabschieden wollte. Der Schlüssel hängt inzwischen an einem Lederband um meinen Hals. Er scheint ein bisschen grün zu werden und ich ahne, dass er zu keiner Tür gehört, sondern ein billiger Dekoartikel ist. Der Rückflugtermin steht und ich fahre ein letztes Mal zur Wasserstelle.

Die Sonne geht unter und ich frage mich, wo mein Großonkel geblieben ist. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass er tot ist. Er wird irgendwo da draußen sein, Teil seines geliebten Landes werden. Warum ich herkommen sollte, verstehe ich immer noch nicht wirklich.

Die Löwin zieht sich vom Ufer zurück und die anderen Tiere werden unruhig. Ein Zebra bricht hektisch aus und die Löwin setzt ihm mit einen Sprung nach. Dieses Mal hat sie Glück und wird satt werden.

Ich starte den Motor und fahre zurück zum Haus des Großonkels, in dem ich inzwischen wohne. Ein paar Briefe müssen geschrieben werden und ein paar Anrufe getätigt.

Es ist Zeit anzukommen, sage ich mir, während der warme Fahrtwind durch meine Haare weht, irgendwo in Afrika.

Alice

38 Kommentare Gib deinen ab

  1. Christiane sagt:

    Wie spannend, wenn einem das Leben so eine Chance vor die Füße wirft und man plötzlich alles auf den Prüfstand legt und neu sortiert …
    Was ist wichtig, was kann weg, was bleibt, wer bin ich, was und wie will ich sein? Die großen Fragen – und sie stellt sich. Ich wüsste gerne, wie sie sich schließlich entscheidet, die Andeutung zum Schluss ist mir nicht genug, man wandert nicht mal eben so aus einem intakten Leben auf einen anderen Kontinent aus … 🤔😉🧡
    Ich mag das Intermezzo dafür, dass es in uns solche Geschichten erweckt. Danke dir sehr!
    Fernwehfreudige Mittagskaffeegrüße 😁🌞🌳🌼🐘🦒🦁☕🍪👍

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    1. Es ist ja nie sicher, was aus Entscheidungen am Ende wirklich wird. Sie verändern das Leben und allein ihre Entscheidung, nach Afrika und nicht an die Ostsee zu fahren, hat ihren Blickwinkel verändert. Ich finde, man kann ihre Entscheidung herauslesen, aber vielleicht spielt da nur meine Vorstellung rein…
      Liebe Grüße aus Deutschland nach Deutschland 😉

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      1. Christiane sagt:

        Ja, kann man schon herauslesen, aber … wie ich schrieb 😉

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    2. „man wandert nicht mal eben so aus einem intakten Leben auf einen anderen Kontinent aus …“
      Irrtum. Steht doch genau so da … 😉

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      1. Christiane sagt:

        Ich weiß. Es geht mir (und damit beziehe ich mich wirklich eng auf Alice‘ Geschichte) nur darum, dass es mir zu glatt geht. Das liest sich so, als ob sie ankommt, ein paar Wochen bleibt, feststellt, dass es ihr gefällt und sie sich aus dem Bauch heraus dann entscheidet zu bleiben.
        FÜR IMMER. Nicht für ein paar Wochen, kein Gedanke an „Ich halte mir noch was offen, ich kenne das Land ja noch gar nicht, ich weiß ja noch gar nicht, was hier auf mich zukommt“. Emotion ist wichtig, mehr noch zu erkennen, dass etwas (und was) im Leben fehlt, und alles immer nur dem nüchternen Verstand unterzuordnen mit Sicherheit keine gute Idee, aber sich blindlings in so ein Abenteuer zu stürzen … damit landet man danach idealerweise in den Bestsellerlisten, Stichwort „Die weiße Massai“ (eines der dümmsten Bücher, das ich je gelesen habe), ansonsten ist man hinterher hoffentlich klüger … 😉
        Ich bin halt die Königin des Mittelwegs … 😉 (oder wäre es gern).
        Nichts für ungut, Alice 😉
        Moin nach Wien, Herr Olpo! 😀

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      2. Kein Problem, Christiane. Nur ich weiß von mir, dass ich genau so handeln könnte… deswegen fühlt es sich für mich auch nicht schief an…

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      3. Christiane sagt:

        Hab ich mir gedacht. Ich verstehe die Sehnsucht, würde aber viel länger Bedenken tragen … 😉👍

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      4. Ich glaube manchmal, ich binde mich mit so vielen Verpflichtungen, dass ich die Füße am Boden lasse.

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      5. Christiane sagt:

        Ich bin gespannt, wo du mal ankommen wirst. 😁👍

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      6. Noja, Menschen haben unterschiedlich große Sicherheitsbedürfnisse und die Idee des weisen oder verrückten Verwandten finde ich passend; wir wissen nicht, weshalb er auf die Idee mit dem Schlüsseltrick kam – etwas derartiges zu erleben würde ich mir auch wünschen … 😉 Ich spüre den reifenden/gereiften Entscheidungsprozeß durchaus aus der Handlung heraus … eine gewisse spielerische Abenteuerlust braucht es natürlich dazu – oder die Erkenntnis, genau das Richtige zu tun wie zB einen Gipsverband einfach wegzuschneiden, wenn er drückt und behindert, den ein ‚gelernter‘ Arzt für obligat hält … 😉

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      7. Christiane sagt:

        Und ich spüre die wachsende Sehnsucht – aber okay, wer nicht wagt, der nicht gewinnt 😁
        Ja, wünschen würde ich mir das manchmal auch, da bin ich bei dir, und dass du ein „Reisender“ bist und ich viel weniger, das steht auch nicht zur Debatte. 🤔😉

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  2. Nati sagt:

    Sehr schön geschrieben. Hätte Potenzial für eine größere Geschichte.

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    1. Danke dir, aber dann würde es bestimmt ein Liebesroman werden 🙈🙈🙈

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      1. Nati sagt:

        So ne kleine Schnulze, zu schön um wahr zu sein. Grins…😉

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      2. Awww… genau mein Genre 😅👍👍👍

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      3. Nati sagt:

        Ach je echt? So richtige Groschenromane?🙈😂

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      4. Jaaa, fehlt nur noch der Arzt🙈

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      5. Nati sagt:

        Der stiefelt bestimmt gerade um die Ecke….😂🤣😂

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      6. Wahrscheinlich lebt der Großonkel doch und vegetiert nach einem Schlangenbiss ohne Gedächtnis in seiner Klinik…🤣

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      7. Nati sagt:

        Und schon läuft die Phantasie auf Hochtouren.
        Hihi…

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      8. Aber hallo… das wäre doch mal was… eine Kitsch-Challenge 🙂

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      9. Nati sagt:

        Das wäre wirklich mal was. Lach…
        Hättest du Lust sie ins Leben zu rufen, als Mitmach Challenge?

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      10. Momentan habe ich wirklich zu viel zu tun, aber ich behalte es im Hinterkopf 😉

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      11. Nati sagt:

        Hat ja keiner Eile, sind ja nicht auf der Flucht. 😁

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  3. Jetzt aber… Reif für ein Kurzgeschichtenbuch. Die mit dem hinterhältigen Schluß würden ja doch in der Anzahl überwiegen … 😉

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    1. Ja, ich weiß. Da liegt auch eins in Arbeit mit tatsächlich unveröffentlichten. Doch noch nicht genug Material. Ich melde mich wenn denn dann… 😉

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      1. Das war eine hinterhältige Frage, wie du bestimmt erkannt haben wirst, ich war neugierig … 😉
        Ich wünschte mir, daß du nicht ungeduldig wirst wie ich es war, als ich mein Mindestens.-Büchlein ein kleinwenig zu früh auf die Reise schickte, aber nun einsehe, daß es bloß ein wenig mehr an guten Geschichten, also Geduld gebraucht hätte, damit ich es nach einer Zeit noch immer als insgesamt homogen ansähe.

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      2. Sowas wächst und wenn man – wie ich – auf vielen Hochzeiten tanzt – dann dauert es eben ein Weilchen 😉

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      3. Du wirst wissen, wie du es willst -aber ich meine, daß viele verschiedene Kirtage häufig miteinander können…

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      4. Klar, das Credo ist Geschichten erzählen, da variiert nur das Medium… (Kirtag musste ich googeln 😉 )

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  4. Der Schlüssel als Lockmittel und letzte Botschaft: ihr habt euch nie um mich gekümmert, aber ich gebe euch trotzdem die Chance zu sehen, wie ich gelebt habe. Und vielleicht seid ihr ja bereit umzudenken, nachdem ihr alles gesehen habt?

    Ich finde es eine tolle Chance!

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    1. Danke dir… ja, so war es gemeint

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  5. puzzleblume sagt:

    Mir gefällt es, wieviel märchenhafte Elemente – Alice & Toto, der Schlüssel, die Suche nach einem verlorenen Verwandten, die Aussicht auf einen möglichen Schatz, und sei es nur der Erkenntnis – sich in eine möglicherweise reale Geschichte gemengt haben. Im Grunde endet es ja auch wie ein Märchen, bei dem jeder nach dem eigenen Geschmack entscheidet, ob er glauben möchte, dass die Protagonistin dort glücklich leben wird bis an ihr Ende, oder nur eine Zeitlang. Es muss ja nicht immer gleich die Kündigung sein, die sie schreibt, vielleicht ist es ja auch nur die Anfrage für ein Sabatical zur Entscheidungsfindung.

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    1. Danke dir. Ja, die Märchen haben es mir ja immer irgendwie angetan 🙂

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