Tag 54/365 – Regional?

Mein Beitrag über die Tellerrandaktion mit einem Künstler der Nachbarstadt wurde abgeschmettert, zu wenig regionaler Bezug, hieß es. Dabei sind es gerade mal 10km dahin, ein Katzensprung, doch offenbar zu weit für den Kopf der Redakteurin.

Ich ärgere mich, weil das Arbeit war, die nun im Schrank bleibt und zahle Lehrgeld. Andererseits stehe ich nicht in der Presse, was gerade, wo ich krank bin, vielleicht auch nicht so gut kommt. Das Kunst und der Ausdruck mich rettet, würden sie nicht verstehen, fürchte ich.

Also denke ich nach, komme von der Onlinezeitung, die ich toll gefunden hätte, die aber aus Kostengründen nix wird, zu einem Blog, wer hätte das gedacht. Ich versuche also heute und die nächsten Tage, zu überzeugen und ein bisschen Werbung zu machen.

Regional ist schnell am Ende, wenn man sich weltweit quasi zeigen kann. Dass das auch nicht leicht wird, ist klar. Doch eventuell finde ich dort noch ein paar Leute, die auch gerne schreiben und sich als Mitautoren begeistern lassen. Ich werde berichten und feste Werbung machen, sollte es klappen.

Sonst so? Zu lange geschlafen, ordentlich verballert nach kruden Träumen und einer handfesten Diskussion übers Auto kaufen und dass ich da jetzt raus bin. Bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt.

Aber ich lasse mich vor keine Karren mehr spannen, die nicht meine sind. Denn mein Auto fährt und würde es das nicht mehr tun, würde ich mich hauptsächlich alleine darum bemühen, einen neuen fahrbaren Untersatz zu erwerben. Bisher haben ich und der Sohn schon zu viel getan.

Es klingt gemeiner, als es ist. Denn wenn ich aufzählen würde, was ich schon alles machte, obwohl es nicht nur meine Verantwortung war, würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Und damit muss Schluss sein und zwar endgültig.


Alice

11 Kommentare Gib deinen ab

    1. Ja, ich auch. Da muss ich nämlich noch etwas Überzeugungsarbeit leisten 😊👍

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  1. Wortman sagt:

    Du bist also kein regionaler Bezug?
    Typisch Zeitung…

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    1. Nicht nur ich, wir waren ja drei vom Künstlerhof

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      1. Wortman sagt:

        Traurig aber wahr…

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      2. Tja… sehr ärgerlich

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  2. Nati sagt:

    Autokauf ist eine große Sache, nicht mal eben.
    Ist da eine gemeinsame Entscheidung nicht sinnvoller?🤔
    Schade um die Werbung und dann wundern sie sich wenn in der Region gar nichts mehr läuft.

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    1. Theoretisch ist gemeinsam besser, wenn es das denn wäre. Nur ich ist auch nicht gemeinsam 😉 ja, mit der Ablehnung schneiden sie sich ins eigene Fleisch…

      Gefällt 2 Personen

      1. Nati sagt:

        Ah ok, dann muss er selbst gucken. 😉

        Wer nicht will, der hat schon. Darf sich nur nicht wundern.

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