Zu nix Lust

Gerade habe ich eine Menge Zeit, aber ich nutze sie nicht. Ich warte auf etwas, um weitermachen zu können. Das Bewusstsein, dass es auch so geht, kommt zu spät am Tag. Ich simple immer noch vor mich hin, komme nicht in Schwung und ärgere mich ein bisschen darüber, dass es stagniert.

Andererseits ist es ein Luft holen, ein Anlauf nehmen für Größeres. Ich habe Leute gefunden, die mich bei meinen manchmal abenteuerlichen Plänen unterstützen, die kein Gesicht ziehen, wenn ich herumspintisiere und das sogar gut finden. Ein seltsames Gefühl, doch angenehm. Meine Angst, dort zu enttäuschen, ist zwar recht groß, doch ich versuche mich, mit der Zuversicht, dass da schon was Brauchbares entstehen wird, über Wasser zu halten.

Der Mann hängt im Salat, hat sich mit den Hunden zurückgezogen, ich renne herum, knabbere Knäckebrot und trinke Kaffee, suche, was ich hier nicht finden kann. Ein Ausweg aus meinem Dilemma ist nicht in Sicht, hier fühle ich mich gebremst von den Befindlichkeiten der anderen.

Der Anfang vom Rest meines Lebens, struktur- und Perspektive, doch vielleicht nicht ganz sinnlos.

Gerade habe ich zu nichts Lust außer zum Durchatmen. Gestern war viel Arbeit. Pause darf sein.

Alice

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Grinsekatz sagt:

    Der Titel in Kombi mit dem Fisch.
    DAS ist Punk 😉

    Gefällt 2 Personen

    1. Jepp, das ist Punk 😂😂😂👍

      Gefällt 1 Person

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