Veröffentlicht in Mal über mich

Gut bedeckt

Schlafen ist ein Problem, war es eigentlich schon immer. In letzter Zeit allerdings wurde es wieder schlimmer, die Ruhelosigkeit griff um sich und dieses andauernde Gefühl, etwas vergessen zu haben, ließ mich hochschrecken.

Ich bin kein Arzt und erst recht kein Endokrinologe, aber so in etwa verstehe ich inzwischen, was der Stress mit meinem Körper macht. Und das ist ungesund, nicht nur für die Seele.

Also las ich mich, mal wieder, durch diverse Literatur, kam an wirklich miesen Allerwelttipps vorbei. Reduzieren Sie ihren Stress, ist ein toller Tipp. Wenn man weiß, wie es geht, braucht man das Buch doch nicht.

Ein Tipp erschien mir allerdings schlüssig und ich investierte 50 Euro in eine Therapiedecke. Vor zwei Jahren hatte ich schon darüber gelesen und da waren sie noch luxusteuer, jetzt empfand ich sie als kalkulierbares Risiko.

Was soll ich sagen, es funktioniert. Zwar wache ich noch auf, doch ich schlafe direkt wieder ein. Und was mich tatsächlich wundert, die Stressspitzen finden ihren Weg nicht unter die Decke. Wahrscheinlich ist sie ihnen zu schwer.

Alice

Autor:

Nachdenkliches, Persönliches, manchmal Witziges oder Absurdes beschäftigen mich und landen ungefiltert in meinem Blog.

25 Kommentare zu „Gut bedeckt

  1. Mini hatte auch so eine in der Klinik und wollte sie nicht. Ich finde die Dinger super, weil sie tatsächluch helfen können. Nicht allen, aber das sind halt so individuelle Sachen.
    Freut mich, wenn es dir hilft zur Ruhe zu kommen.

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  2. Vielleicht sollte ich so eine Decke auch mal ausprobieren. Lese in letzter Zeit oft davon und wenn die Ursachen der Schlafstörungen bei Dir so ähnlich gelagert sind wie bei mir und die decke Dir tatsächlich hilft, klingt das spannend. Ich dachte immer, gegen Stress und Grübelei kann ja eine schwere Decke auch nix ausrichten, aber da irre ich mich wohl.

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      1. Keine Sorge, diesen Eindruck hatte ich auch nicht. Das Konzept klingt sehr interessant. Ich habe mir im vergangenen Jahr eine mollige, etwas schwerere Bettdecke zugelegt, die mich auch besser schlafen lässt. Aber das ist keine Therapiedecke.

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  3. Ich hatte mal erwogen eine Therapiedecke für jemanden zu kaufen, der schon in jungen Jahren stark traumatisiert wurde. Tatsächlich hat mich der Preis abgehalten, jemand eigentlich fremden ein solches Geschenk zu machen. In letzter Zeit läuft mir immer mal wieder ein Link über die Füße und ich habe – danke Wechseljahren – auch Schlafstörungen, so dass ich da auch mal ins Auge gefasst habe, eine für mich zu kaufen. Gut zu lesen, dass es funktioniert. Das Gewicht ist, glaube ich, sehr wichtig und eben individuell, weswegen es bei einem passen und beim anderen nicht passen kann.

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