Was mich stresst

Noch habe ich ein bisschen den Kopf frei, noch geht der Alltag nicht wirklich los. Noch bin ich auf der Suche und finde nicht wirklich.

Ich stehe unter Stress und das wurmt mich. Es macht meinen Körper handlungsunfähig und schleudert mich in eine KaninchenvorderSchlange-Haltung, die ihresgleichen sucht. Das Problem ist nicht nur der Schlafmangel oder das alternative komaähnliche Abtauchen mit Matschbirne, so wie heute. Es geht weiter und führt zu einem kompletten Unwohlseinsrundumschlag. Dabei geht es mir gut und das Leben ist schön. In normalen Radien natürlich, aber ich habe konkret nichts, worüber ich mich beklagen kann.

Und doch – da ziept es im Hintergrund und ich würde diese Ungelassenheit so gerne abstellen. Die Kompensationsmechanismen (auch essen, rauchen und das Bier) lassen mein Wohlgefühl nicht steigen und ich bin gerade zornig.

Zum Stress gehören auf jeden Fall all die Anforderungen von außen und die Menschen. Leider kann ich mich nicht mal eben auf eine einsame Insel beamen oder alle anderen. So ist Leben und wenn ich im vorigen Beitrag über Anpassungsfähigkeit schrieb, das gehört dazu. Also muss/möchte/sollte ich einen Umgang damit finden, auch, wenn gerade alles rumjammert (ich eingeschlossen, ja ich weiß). Ich kann ihre Probleme nicht lösen und auch wenn die Schuldfalle gerade unbarmherzig zuschnappt, ich muss da durch, drumherum geht nicht.

Deswegen werde ich mich jetzt bewegen, euch mein süßestes Rosenknospenbild zeigen und hoffe, dass ich mich heute noch irgendwann in den Griff bekomme. Die Sonne scheint, die Voraussetzungen sind gar nicht so schlecht.

Alice

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