gutenmorgengedanken – metamorphose

Die Fotomontage habe ich vor etwa einem Jahr gemacht. Ausgangspunkt war ein Fotowettbewerb, zu dem drei Bilder eingereicht werden durften. Eines der drei, nicht dieses, kam unter die ersten 60 und wurde zumindest so weit registriert, dass es im Ausstellungskatalog zu finden ist.

Dieses mochte ich lieber. Modell standen Sohn und Mann, Thema war das Plagiat und der damit verbundene Wissenstransfer.

Aber vielleicht hat es auch aus dem Grund nicht gewonnen, weil es ein wenig am Thema vorbei ging. Für mich ist es ein schönes Bild für die Entwicklung des Einzelnen.

Zu Beginn schauen wir uns alles ab, kopieren, versuchen möglichst exakt, den Vorstellungen und dem Vorgelebten der Anderen zu entsprechen.

Wenn alles gut läuft, beginnen wir zu variieren, verändern zunächst Kleinigkeiten, später immer mehr und finden unseren eigenen Weg, unser eigenes Weltbild.

Im Grunde genommen sind wir aber immer noch zu erkennen. Das Thema bleibt, die ursprüngliche Form ist nicht wegzudiskutieren.

Beides spielt eine Rolle, beides ist wichtig, die gelb gepflasterte Straße verläuft mal wieder mitten durch.

Für mich als Extrempendler zwischen Rebellion und Angepasstsein ist das eine wichtige Erkenntnis. Der Kompromiss muss nicht so faulig riechen, wie es zunächst den Anschein hat. Und das, was ich brauche, erreiche ich so vielleicht ein wenig schmerzfreier.

Alice

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