Tag 294/365 – Das Team

Das Thema zieht sich gerade durch meinen Alltag. Team, Familie, Parnerschaft, Rücksicht, Altru- und Egoismus.

Wir hier sind ein Team und auch wieder nicht. Als Familie ziehen wir nicht zwingend am selben Strang. Jeder hat seine Interessen und Wünsche, stellt sie auch schon mal über den Gruppenwunsch.

Im Allgemeinen ist das okay. Wir sind zusammengewürfelte Persönlichkeiten, es muss nicht jeder dasselbe für wichtig erachten. Unsere Dauerbaustellen gehen den Jungs ziemlich am Allerwertesten vorbei, ab und an helfen sie, meist ein wenig unwillig, doch das ist in Ordnung. Ich mochte die Tapezieraktionen meiner Mutter früher auch nicht besonders.

Wenn es eng wird, sind sie da, das weiß ich und nur darauf kommt es an.

Beim Partner sieht es anders aus. Wenn Not am Mann ist, bin ich immer da und erwarte das auch von der anderen Seite. Wir haben beschlossen, gemeinsam zu machen und alles, was uns beide betrifft, betrifft eben uns beide. Rausziehen geht nicht, auch wenn es manchmal schön wäre und ich mich gerade heute gerne hinter der Ausrede „Gewächshäuser bauen ist Männersache“ verstecken würde. Die Anleitung ist so bescheiden und die Konstruktion teilweise so absurd, da habe ich gerade nur ganz ganz wenig Lust, gleich daran weiterzuarbeiten.

Dennoch brauche ich meine egoistischen Ecken, die kleinen Fluchten, das kleine Nein, wenn das große nicht geht. Die Alleinzeit und das „Regel du das, ich habe damit nichts zu tun“

Es funktioniert nicht immer, genau genommen nur sehr selten. Meine angepassten Schritte tun mir nicht gut, das weiß ich, doch was wäre das Leben ohne Baustellen?

Vom Job mag ich gerade nicht reden, das würde zu lang werden, abgesehen davon sind Ferien.

Habt einen schönen Mittwoch. Die Sonne soll sich heute zeigen, das klingt doch prima.

Alice

9 Kommentare Gib deinen ab

  1. Da bin ich doch froh, dass ich für meine Wohnung alleine zuständig bin.

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    1. Manchmal ist das einfacher, stimmt

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  2. Bei uns sind solche Nervthemen, wie unverständliche Aufbauanleitungen, eher der Zeitpunkt, wo sich einer aus dem Geschehen rauszieht, ehe wir unseren Frust gegenseitig abladen und dabei hochschaukeln…
    Das gehört für mich auch zum Team, dass man weiß, was gemeinsam einfach nicht klappt und sich dann mal aus dem Weg geht.

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    1. Da mussten wir zu zweit ran, glaub mir, ich hätte so gerne was anderes gemacht und später fleißig gelobt 🙂

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  3. Bei unseren Baustellen bin ich bereitwillige Hilfskraft und zuständig für die Grundideen. U Umsetzen kann ich sie nicht. Das ist wie beim Malen und Zeichnen. Ich sehe es vor mir, merke was fehlt, weiß um die Farben und Proportionen, doch krieg es nicht hin. Vielleicht hat mir der Troll einmal zu oft die widerstrebende Hand geführt oder den Stift aus der Hand gerissen, um aus meinem inneren Bild etwas völlig anderes zu machen. Aber egal, jetzt is es so.

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    1. Genauso ist es bei Sohn#3. Er schaut mir über die Schulter, weiß sofort, was wohin muss. Nur selber mag er nicht. Ich glaube, das ist so ein Perfektionistending…

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  4. rabirius sagt:

    Ein Team ist immer so eine Sache…
    …aber gut, wenn es funktioniert.

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    1. Und wenn nicht, die größte Katastrophe, die man sich vorstellen kann 🙂

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