Veröffentlicht in Mal über mich, Psychokram, Schreiben

Gutenachtgedanken – Es bleibt kompliziert

Vorauseilende Schatten, mit schwerem Geschütz drohende Fäuste treffen gut. Drei sind aller guten Dinge, mal wieder, 666 die Zahl des Teufels. So darf ich denn antreten in die Schlacht, die ich schon verloren habe. Fresst die Knochen, mögen sie euch im Halse stecken bleiben.

Das Schild senkend gebe ich meine offene Wunde preis, erwarte den letzten Stich. Möge ihnen der Sieg bitter aufstoßen, mögen sie an dem Bissen ersticken. Mit brechendem Blick sehe ich ihre Hände an den Hals greifen, sehe sie würgen, röcheln, ihre Augen aus den ach so klugen Köpfen quellen.

Ich warte bis sie zusammenbrechen, löse mich von dem Alten, fahre aus der Haut, die viel zu eng geworden ist, fühle mich befreit, lasse die Toten hinter mir.

Einen Gefallen taten sie mir, ahnten nicht wie eingesperrt ich war. Emporsteigend finde ich mein neues Licht, lächelnd betrachte ich das Schlachtfeld und die händereibenden Gaffer. Wer der Gewinner ist, ahnen sie nicht.

Alice

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Autor:

Nachdenkliches, Persönliches, manchmal Witziges oder Absurdes beschäftigen mich und landen ungefiltert in meinem Blog.

5 Kommentare zu „Gutenachtgedanken – Es bleibt kompliziert

      1. Yepp,

        auf zu Obi, Hornbach und Konsorten …
        und dann im Auge behalten,
        wenn „Sie“ (denn) zurückkommen,
        wieviel Leben und Liebe in „Ihnen“ ist.

        Ich wünsche dir „´ne Handbreit Liebe unterm Kiel“,
        Ahoi, der Leichtmatrose vom Hügel.

        Gefällt 1 Person

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