Veröffentlicht in Mal über mich, Philosophisches, Psychokram, Schreiben

Einer

Mohnfrüchte

Einer leidet immer ein wenig mehr, einer arbeitet immer ein bisschen mehr. Einer bekommt das Lob, einer den Lohn. Einer weiß, wo es langgeht, einer folgt ihm blind. Einer hat eine Vision, einer hat einen Traum.

Wir sind zu Großem geboren, jeder von uns. Du glaubst das nicht? Dein Problem. Unter uns, da steckt ein Konzept hinter. Würde jeder seine Größe ausleben, wo kämen wir denn hin?

Jeder von uns ist einer, einer von Vielen. Und doch auch ein ganz Besonderer. Nicht vergessen, ganz wichtig. Geh nicht in der Herde unter, blök nicht mit den anderen Schafen, sei groß, sei gewaltig. Fühle deine Kraft, deine Schwingen, deine Größe, deine Einzigartigkeit.

Vergiss den Alltag, das, was andere planen, nur für einen kurzen Moment. Fühle in dich hinein, sei ganz du. Lege deine Lieblingsmusik auf, mach sie laut, lass dich von ihr tragen und denke für einen kleinen Augenblick, wer und was du wirklich bist. Nimm es mit in die Alltagswelt.

Einer wie du kann Berge versetzen, Welten verändern, Wunder vollbringen. Warum sollte der Eine immer ein Anderer sein? Glaube an dich und deine Kraft. Die Probleme anderer sind Probleme anderer.

Ich bin eine, eine von Vielen. Und ich habe keine Lust mehr, zu blöken und hinterherzulaufen. Ich möchte kreieren und gestalten. Das allein fühlt sich richtig an.

Wie ist es bei dir? Was für einer bist du?

Alice

Autor:

Nachdenkliches, Persönliches, manchmal Witziges oder Absurdes beschäftigen mich und landen ungefiltert in meinem Blog.

15 Kommentare zu „Einer

      1. Ich kämpfe für die, die es selbst nicht können … Alte, Kinder, Benachteiligte, denen, denen die Stimme fehlt. Sich selbst nicht dazu in der Lage sehen.
        Es fühlt sich für mich ungerecht an, wenn Alte nicht wissen, wie sie den Monat über die Runde kommen sollen,weil sie „nur“ Kinder erzogen oder einfach den falschen Beruf hatten.
        Kinder, die wegen der Herkunft oder dem Umstand im „falschen“ Umfeld zu leben, ausgegrenzt werden und benachteiligt werden.
        Und so könnte ich die Liste eins ums andere fortsetzen.

        Begriffe wie Zusammenhalt, Gemeinschaft, Gleichheit … die möchte ich bewahren.

        Gefällt 3 Personen

  1. Ich bin hochsensibel und habe einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Wenn ich was sehe was mir missfällt, kann ich ganz schön ausflippen, besonders wenn Kinder oder Tiere betroffen sind.

    Gefällt 1 Person

  2. Ich bin eine ganz Ver-Rückte. Eine, die nie in irgebdeine Schubslade passt. Eine, die anstrengend, aber es genauso worth ist. Ich bin eine Drachengefährtin. Ich bin immer da, und doch nicht greifbar. As lost as Alice as mad as the hatter.😉

    Ich bin manchmal laut und quirlig, und ein anderes mal in meine Meditationen vertieft. Ich bin jemand, der einer Ssifenblase eine halbe Stunde mit Luftzügen retten kann, und dieser dann auf ihre Hand zur letzten Ruhe schickt.

    Auch ich bin ein HSP (gerade Kommis gelesen) und ich liebe es zu sein, ich sehe tiefer als andere, Vieles offenbart sich mir, doch ich schweige, weil ich lernte, dass es die Menschen verschreckt, wenn ich zu viel weiss. Nun wissen tu ich es dennoch. ^^ HS macht mich stark aus, aber für mich ist es eine Gabe, mit der im umzugehen lernte.

    So, das war jetzt lang genug und dennoch nicht alles😅😂

    Liebe Grüße
    Jeraph

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    1. HSP, ich empfinde es immer noch manchmal als Last, vielleicht weil ich ein absolut buntes Zebra bin. Zwei meiner Söhne sind auch so. Das dauernde Gedankenlesen strengt mich oft an und nach zuviel Mensch habe ich dann Migräne 🤢 ich finde es toll, dass du damit so gut umgehen kannst. Es gibt Momente, wo diese Gabe sehr wertvoll ist, die kenne ich auch.
      Ganz liebe Grüße
      Alice

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      1. Ich habe sie eine gewisse Zeit auch als Last empfunden. Als ich ich alle an mich ran ließ. Heute bin ich so frech, dass ich den Blick nutze um zu sortieren. Und dann spanne ich meinen Regenschirm auf😉 und es prasselt ab. Ich umgebe mich ohnehin nicht mit Vielen Menschen. Daher kommt dieses Gefühl seltener.

        Ich würde jetzt nicht sagen das ich ein weniger buntes Zebra bin. Allerdings hat meine Umwelt das mittlerweile akzeptiert. Vielleicht auch weil ich es habe? Wer weiss.

        Ich mag euch Zebras alle! Es braucht aber eben immens Zeit um das zu verstehen, akzeptieren und dann zu nutzen. Aber die Supwrhelden in Filmen haben es anfangs auch nie leichr😂

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  3. Ich bin eine, die gern einfach Dinge erzählt, die wahr sind, weil genauso passiert .. ohne Rücksicht auf Verluste .. weil es mich nervt, dass sich so viele Menschen und besonders die, die gern lügen, so gern verstecken.

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