Nur ein Bild

Es ist nur ein Bild, ein ziemlich seltsames zudem. Dennoch ist es etwas Besonderes für mich auf meinem Weg in die analoge Fotografie.

Zum Geburtstag bekam ich eine alte Agfa Isolette 2, eine Rollfilmkamera. Und die ist sowas von analog. Die Blende geht von 4,5… ach, das führt zu weit, wer an technischen Details Interesse hat, frage, ich antworte sehr gerne. Also komplett ohne eingebauten Belichtungsmesser und Entfernungsautomatik, zurückgeworfen auf schätzen und probieren (so wie früher eben), habe ich den ersten 6×9 (Die Negative sind 6×9 cm groß!) Film belichtet. Und entwickelt. Und da ich keinen Scanner für so große Negative habe, abfotografiert und digital invertiert.

Das Bildchen hat eine Reise mitgemacht (die Streifen kommen vom eben nicht automatischen Filmtransport, ich hab zu wenig am Rad gedreht. Das passiert mir sonst nie!)

Das, was ich wissen wollte, weiß ich jetzt. Dieses alte Schätzchen ist technisch perfekt in Ordnung und jetzt müssen wir uns kennen lernen und ich muss üben, üben, üben. Und ich freue mich darauf!

Alice

(PS: Auf dem Bild ist übrigens unser wunderschöner Weißdorn zu sehen)

Und das ist die Kamera 🙂

8 Kommentare Gib deinen ab

  1. Das ist eine schöne Kamera. Meine Erste war von Agfa, so ein Blechkästlein. Wenn ich mich recht erinnere, hieß das Teil nur „Box“. 😉
    Danach folgten einige „Ritsch-Ratsch“-Kameras, Du kennst diese Dinger. 🙂 In den 70er-Jahren erwarb ich auf Borkum, wo ich einige Jahre lebte, dann eine Polaroid SX70. Und das Teil liebte ich heiß und innig. Die konnte fast alles. 😉

    Liebe Grüße, Werner 🙂

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    1. Diese Polaroidkameras fand ich auch immer super. Und es war so toll, das Ergebnis sofort in Händen zu halten. Lieben Gruß, Alice

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  2. putetet sagt:

    Sehr schönes Teil. Die meisten wissen damit allerdings nicht umzugehen. Ein schönes Foto entsteht, wenn man das Zusammenwirken von Blende, Brennweite und Belichtungszeit versteht. Und das lernt man, wenn man mit solch einem Oldtimer fotografieren will. Ich wünsche dir viel Spaß und gelungene Fotos. 🙂
    LG Alexander

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    1. Danke dir 🙂 Der erste Versuch war in erster Linie dazu da, zu prüfen, ob der Balg noch lichtdicht ist. Das mit dem Transport kriege ich hin und das nächste Mal begleitet mich mein analoger Belichtungsmesser 😉 Lieben Gruß, Alice

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  3. finde dein Interesse für die analoge Fotografie toll und außergewöhnlich;-)
    habe vor vielen, vielen Jahren auch selbst entwickelt bis zu Farbnegative, wurde dann sehr kompliziert und aufwändig wegen Temperatur konstant halten usw 🙂 Dann war die Digi interessanter 🙂
    Viel Spaß in der Dunkelkammer 😉

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    1. Den werde ich haben, lieben Gruß, Alice

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  4. Christian W. sagt:

    Oh, darf ich zu diesem Thema einen Link loswerden oder zwei? Genau das, nicht weit genug spulen, mache ich mit der Isolette 2 nämlich immer mal absichtlich. Und dann auch mehr als nur 1x:
    https://chwbackup.wordpress.com/2017/04/15/die-kunst-den-zufall-mit-einzubinden/
    (einschließlich eines spannenden Kommentarstrangs) und
    https://chwbackup.wordpress.com/2017/04/17/mehr-eingebundener-zufall/

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    1. Ich habe auch eine Isolette, damit habe ich auch schon experimentiert. Schöne Bilder, Panorma mal anders👍👍👍

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